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DIY

Kleidung reparieren: Eine Anleitung

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Auf einem grauen Tisch liegt Nähzubehör wie Nähgarn in verschiedenen Farben
FTC

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Kleidung flicken zu können ist eine der wertvollsten Fähigkeiten, die man erlernen kann. Früher wurde uns oft im Hauswirtschaftsunterricht beigebracht, wie man richtig Kleidung flicken kann. Heutzutage wird dieser Unterricht aber kaum mehr angeboten, sodass viele Menschen nie lernen, wie sie Klamotten reparieren können.

Da aktuell mehr und mehr Menschen Wert auf Nachhaltigkeit und Second-Hand-Kleidung legen, steigt auch die Beliebtheit dieser traditionellen Fertigkeit. Wir möchten dir helfen, die grundlegenden Utensilien und Techniken kennenzulernen, damit auch du deine Kleidung bald erfolgreich reparieren kannst.

Kleidung reparieren – das brauchst du dazu

Wenn du keine Nähmaschine besitzt, wirst du zumindest Nadeln, Nähgarne, Stecknadeln und Fingerhüte benötigen. Das sind die vier wichtigsten Utensilien fürs Nähen und Flicken.

Nadeln gibt es in vielen verschiedenen Größen und Stärken. Je fester der Stoff, den du reparieren willst, desto dicker sollte deine Nadel sein. Nadeln haben am Ende ein Nadelöhr, durch das du den Faden fädeln kannst.

Der Faden ist das Material, mit dem du beim Reparieren von Kleidung zwei Stoffteile miteinander verbindest. Der richtige Faden zum Reparieren von Kleidung aus sehr feinen Stoffen ist ein dünnes Nähgarn. Für sehr feste Stoffe ist ein dickerer Faden besser geeignet. Am besten besorgst du dir für den Anfang ein paar Nähgarne in neutralen Farben und, wenn du möchtest, auch ein oder zwei in kräftigeren Farben.

Mit Stecknadeln fixierst du den Stoff, während du nähst. Das ist besonders wichtig, wenn du mit feinen Stoffen arbeitest oder einen Saum nähst.

Der Fingerhut schützt deinen Finger, wenn du etwas Kraft anwenden musst, um die Nadel durch einen Stoff zu stechen. Bei festeren, dichteren Stoffen und starken Nadeln sind Fingerhüte ein echter Segen.

Weitere nützliche Utensilien, die du dir zulegen könntest, sind ein Beutel, in dem du Stoffreste als Flicken sammelst, eine Nähschere, eine Auswahl an Knöpfen und einen Stickrahmen für den Fall, dass du den Stoff einmal dehnen musst, um gut damit arbeiten zu können.

Grundlegende Methoden zum Reparieren von Kleidung

Es gibt ein paar Methoden, die du beim Flicken von Kleidung häufig einsetzen wirst. Wenn du diese Basics einmal beherrschst, kannst du später weitere Techniken für Fortgeschrittene, wie zum Beispiel eine unsichtbare Naht, eine Stickerei oder das Aufbringen moderner Patches lernen.

Für einfaches Nähen, etwa wenn du ein Loch in der Jeans flicken oder ein gerissenes T-Shirt reparieren möchtest, ist insbesondere der Rückstich wichtig. Fädle deinen Faden durch das Nadelöhr und mache am anderen Ende des Fadens einen Knoten. Schließe den Riss, indem du den Stoff auf beiden Seiten überlappst, und stich die Nadel durch die beiden Stofflagen. Ziehe den Faden durch, bis der Knoten ansteht. Lasse ein wenig Abstand und stich die Nadel von oben nach unten durch den Stoff. Dann setzt du die Nadel in der Mitte zwischen den beiden Stichen an und ziehst sie wieder durch, diesmal von unten nach oben. Fahre so fort, bis der Riss zugenäht ist, und mache dann einen Knoten.

Wenn du einen Knopf annähen willst, musst du zuallererst einen Faden in einer möglichst ähnlichen Farbe und einen passenden Knopf finden. Steche mit der Nadel von hinten nach vorne durch den Stoff. Fädle die Nadel durch eines der Knopflöcher. Steche dann durch das andere Knopfloch durch den Stoff wieder nach hinten. Wenn dein Knopf nur zwei Löcher hat, kannst du das einfach ein paar Mal wiederholen, bis der Knopf fest sitzt. Bei einem Knopf mit vier Löchern empfiehlt es sich, kreuzweise zu arbeiten, sodass ein X entsteht. Also von oben links nach unten rechts, dann von oben rechts nach unten links. Wenn du fertig bist, stichst du mit der Nadel ein letztes Mal durch den Stoff nach hinten. Hebe mit der Nadel ein paar Fäden an. Bevor du die Nadel durch ziehst, wickelst du den Faden vier Mal um die Nadel. Ziehe die Nadel durch und fertig ist der Knoten! Schneide den restlichen Faden ab.

Um ein Bündchen oder einen Saum zu nähen, musst du den Stoff zuerst falten bzw. einrollen, bis er die richtige Länge hat. Fixiere den Saum oder das Bündchen mithilfe von Stecknadeln. Verknote den Faden dann im Inneren des gefalteten Saums (vier Fadenumschlingungen und einmal durchziehen, wie oben beim Knopfannähen). Achte darauf, dass du beim Nähen immer beide Stofflagen mit der Nadel durchstichst. Die Nadel muss also jedes Mal sowohl durch die obere Lage (den Saum) als auch die untere Lage (das Kleidungsstück) durchgehen. Nähe mit der Nadel im Zickzack den Saum entlang. Führe den ersten Stich diagonal nach oben, zum Kleidungsstück hin. Lass dann ein wenig Platz frei und mache den Stich diesmal in die andere Richtung. Achte dabei immer darauf, beide Stofflagen mit der Nadel zu durchstechen. Fahre so fort, bis du am Ende des Saums oder Bündchens angekommen bist. Mache anschließend einen Knoten und schneide den restlichen Faden ab.

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