Reinigen

30-Grad-Wäsche – gut für die Umwelt

30-Grad-Wäsche – gut für die Umwelt
FTC

Immer einen Klick wert:

Tipps, Produkttests und Gewinnspiele gibt’s in deiner kostenlosen Community für Waschen, Reinigen und Haushalt.

Wenn du dir das Pflegeetikett auf deiner Kleidung angesehen hast, hast du vielleicht ein Symbol entdeckt, das ein Waschbecken mit einer „30“ oder einem Punkt darin zeigt. Das bedeutet, dass deine Kleidung ein mildes, kaltes Waschprogramm benötigt, um das Gewebe zu schützen oder damit die Farbe nicht ausbleicht. 30 Grad Celsius sind eine gute Temperatur zum Waschen von Jeans oder synthetischen Fasern. Wenn deine Maschine keine Grad anzeigt, musst du die Einstellung mit dem Einzelpunkt oder das Kaltwaschprogramm auswählen.

Top-Tipps für eine milde 30-Grad-Wäsche

  • Kleidungsstücke mit Flecken müssen bei 30-Grad-Wäschen vorbehandelt werden – vor allem Flecken wie Schokoladenflecken oder Rotweinflecken. Du solltest den Fleck, wenn möglich, behandeln, bevor er eintrocknet.
  • Wäsche ohne Flecken oder mit geringerer Verschmutzung kann ganz normal bei 30 Grad gewaschen werden. Wenn du Wolle oder Feinwäsche wäschst, wähle das richtige Programm an deiner Waschmaschine aus.
  • Da höhere Temperaturen dabei helfen, den Schmutz zu lösen, ist das richtige Waschmittel für eine 30-Grad-Wäsche sehr wichtig. Die richtige Dosierung des Waschmittels hängt von der Wasserhärte, der Maschinengröße und dem Verschmutzungsgrad deiner Wäsche ab.
  • Hochwertige Waschmittel wie die Persil Universal 4in1 DISCS helfen dabei, auch bei Wäschen mit geringen Temperaturen Flecken und Schmutz zu entfernen.
  • Dunkle und helle Textilien werden es dir danken, wenn du sie bei 30 Grad wäschst. Wenn du diese Kleidungsstücke mit dem Kaltwaschprogramm wäschst, bleiben die Farben länger leuchtend. 

Ist eine 30-Grad-Wäsche hygienisch?

Du hast vielleicht gehört, dass bei einer Kaltwäsche keine Bakterien abgetötet werden. Es stimmt zwar, dass durch die Wassertemperatur bei einer 30-Grad-Wäsche keine Bakterien abgetötet werden, aber mit einem guten Waschmittel und einem Hygienespüler kannst du dem entgegenwirken. Außerdem kannst du mit niedrigen Waschtemperaturen Energie sparen. Beachte jedoch Folgendes:

  • Lasse einmal im Monat eine leere Heißwäsche mit etwas Waschmittel oder Maschinenreiniger durchlaufen, um sicherzustellen, dass sich keine Bakterien in deiner Maschine ansiedeln und unangenehme Gerüche verursachen können. 
  • Wenn dein Kind oder ein Familienmitglied krank ist, wasche seine Kleidung separat bei einer höheren Temperatur mit einem guten Waschmittel. Dies hilft, die Ausbreitung von Keimen zu verhindern.
  • Wenn du nur ein oder zwei Kleidungsstücke desinfizieren musst, kannst du die Kleidung in einem Waschbecken mit einem Hygienespüler einweichen.

Was sind die Vorteile einer 30-Grad-Wäsche?

Kältere Temperaturen sind schonender für Textilien. Selbst wenn du dein Lieblingshemd also im Heißwaschgang waschen könntest, solltest du es bei 30 Grad waschen, also im Kaltwaschgang. So minimierst du das Risiko, dass deine Kleidungsstücke einlaufen und die Farbe ausbleicht.
Außerdem sparst du durch die niedrigere Temperatur Energie und Zeit, denn das Kaltwaschprogramm ist in der Regel kürzer als Programme mit höheren Temperaturen. Hole die Wäsche nach dem Waschgang direkt aus der Maschine, da Feuchtigkeit eine ideale Umgebung für Bakterien sein kann.
Wenn du das Kaltwaschprogramm verwendest, solltest du die Wäsche anschließend draußen trocknen. Das spart noch mehr Energie und das Sonnenlicht tötet Bakterien ab. Eine Win-win-Situation!

Wenn du wissen möchtest, wie du bestimmte Kleidungsstücke waschen solltest, schaue in unserer Rubrik Waschen nach.

Kommentar