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DIY

Ein Gewächshaus selber bauen

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Selbstgebautes Gewächshaus voller Pflanzen, die durch eine transparente Plastikplane geschützt werden

Alle, die schon einmal versucht haben, draußen etwas anzubauen, das sehr wärme- oder feuchtigkeitsempfindlich ist, kennen das Problem: Das tolle neue Projekt wird nach wochenlanger Pflege durch einen einzigen Tag extremen Wetters zunichte gemacht.

Eine gute Möglichkeit, den Pflanzen besser kontrollierbare Bedingungen zu schaffen, ist deren Anbau in einem Gewächshaus. Vorfabrizierte Gewächshäuser sind allerdings für den Hobbygärtner oft unerschwinglich. Deshalb geben wir dir hier Tipps, wie du ein Gewächshaus selber bauen kannst, um deinen „zarten Pflänzchen“ ein wärmeres und geschütztes Heim zu bieten.

Ideen für kleine selbstgebaute Gewächshäuser

Als Erstes stellen wir dir ein Gewächshaus vor, in das du nicht hineingehen kannst – solche Mini-Häuser werden am häufigsten für kleinere Gärten genutzt.

Regenschirmgewächshaus: Um kostengünstig ein Gewächshaus selber zu bauen, versuche es mit folgender einfachen Methode: Bringe Pflanzen, die wenig Wasser vertragen oder im Winter etwas Schutz vor der Kälte brauchen, in einem großen Blumentopf oder einem kleinen Holzrahmen unter. Besorge dir einen billigen Regenschirm, dessen Bezug aus dickem, durchsichtigem Kunststoff besteht. Der Durchmesser des Schirms muss groß genug sein, um über die Ränder des von dir gewählten Pflanzbehälters zu reichen. Säge den Griff (vorsichtig!) so ab, dass der verbleibende Stock nur noch etwas höher ist als der bepflanzte Topf bzw. Rahmen. Dann „pflanze“ den Schirm in die Mitte, sodass sein Plastikbezug auf den Rändern deines Pflanzgefäßes aufliegt. Nun kann die Sonne hindurchscheinen und die Pflanzen erhalten nicht zu viel Regenwasser, dafür aber im Winter ein wenig Wärme. Hilf ihnen zu überwintern: Schütze sie vor dem ersten Frost durch eine Lage Stroh oder Mulch.

Gewächshaus aus altem Fenster: Falls du irgendwo noch ein altes Fenster hast, miss zunächst seine Länge und Breite. Anhand dieser Abmessungen baust du nun eine einfache, oben offene Kiste aus wetterfestem Holz. Der Kistenboden sollte – durch Drainagelöcher oder Maschendraht – so wasserdurchlässig gestaltet sein, wie es die Pflanzen, die du hineinsetzen willst, benötigen. Nun bringe an einer Rahmenseite des alten Fensters zwei Scharniere an, damit du es als klappbaren Deckel an der Kiste befestigen kannst. Besonders praktisch wäre es, wenn du den „Deckel“ leicht geneigt montierst, so dass sich Regenwasser nicht auf deinem selbstgebauten Gewächshaus sammeln kann.

Gewächshaus aus Wasserspenderflasche: Dieses selbstgebaute Gewächshaus ist unglaublich einfach herzustellen. Dazu müsstest du allerdings eine Entsorgungsstelle für solche großen Wasserbehälter finden oder ein Unternehmen, das leere Flaschen loswerden möchte. Wenn du eine ergattert hast, säge vorsichtig den Flaschenboden ab. Und schon hast du einen „Glockenhut“ bzw. ein Mini-Gewächshaus! Es gibt solche Flaschen auch aus milchigem Kunststoff, was deine empfindlichen Pflanzen zusätzlich vor direktem Sonnenlicht schützt. Die normalen Wasserbehälter aus durchsichtigem Plastik lassen dagegen mehr Wärme durch. Die Öffnung oben am Flaschenhals kannst du je nach gewünschtem Nässegrad für die Pflanzen offen lassen oder mit dem Deckel verschließen.

FTC

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Ideen für große selbstgebaute Gewächshäuser

Wenn du vorhast, Kletterpflanzen, größere Pflanzen wie z. B. Kürbisse oder tropische Pflanzen zu ziehen, brauchst du ein größeres Haus. Ein Gewächshaus zu bauen, dass sich dafür eignet, ist zwar schwieriger, aber nicht unmöglich!

Treibhaus: Das einfachste selbstgebaute Gewächshaus ist das Treibhaus. Stelle Stangen oder Pfosten (solche mit Löchern oder stumpfen Haken) im Abstand von jeweils 1,35 Metern auf, so dass sich eine Einfassung ergibt, die doppelt so lang wie breit ist, wobei es breit genug sein muss, um Blumenkübel und eventuelle Heizgeräte unterzubringen. Stecke PVC-Rohre in Längsrichtung auf die Pfosten und befestige sie durch Anbinden oder Festzurren. Je nach Pflanzenart kannst du die Seitenwände entweder offen lassen oder einen Glas- bzw. Holzrahmen aufsetzen oder auch durchsichtige Plastikplanen über die einzelnen Abschnitte der Rohre legen, um die jeweiligen Pflanzen durch solche „Wände“ zu schützen. Quer über deine „Dachsparren“ aus PVC-Rohr spannst und fixierst du ein gebogenes Zaungeflecht, sodass sich zwischen den beiden Pfostenreihen ein (nach oben hin) leicht gewölbtes, tunnelartiges Dach ergibt. Im Sommer kann das Dach offen bleiben, damit Bohnen und andere Rankpflanzen sich an das Zaungeflecht klammern können. Bedecke das Gitterdach bei Regen und Kälte entweder mit einer transparenten Plastikplane, einer Pflanzenschutzmatte aus Jute oder Vlies oder mit irgendeiner anderen Abdeckung, die deine Pflanzen im selbstgemachten Gewächshaus schützt. Falls du einen Pelletofen zur Beheizung nutzt, muss im Dach unbedingt ein ausreichend großer Lüftungsschlitz vorgesehen werden.

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