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Fußbodenheizung einstellen und Heizkosten sparen

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FTC

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Träumst du von einem wohlig warmen Fußboden, auf dem du auch im Winter barfuß laufen kannst? Mit der kuscheligen Wärme einer Fußbodenheizung ist das möglich. Wenn du die Fußbodenheizung richtig einstellst, sparst du im Vergleich zu anderen Heizsystemen sogar Energie.

So steuerst du die Temperatur

Das Schöne an einer Fußbodenheizung ist, dass sie unsichtbar ist. Keine unattraktiven Heizkörper, durch die das Warmwasser gurgelt und deren Wärme vertikal nach oben strömt. Eine Fußbodenheizung strahlt die Wärme wesentlich effektiver in alle Richtungen ab.

Die Temperatur kannst du bei den meisten Systemen mit Raumthermostaten steuern. Ansonsten regelst du die Wärme am Heizkreisverteiler. Damit die Fußbodenheizung immer die optimale Temperatur hat, ist es wichtig, dass das System aus Therme, Heizkreisverteiler und Thermostaten richtig eingestellt ist.

Bewahre die Geduld!

Du warst ein paar Tage unterwegs und möchtest, dass es in deiner Wohnung sofort warm wird? Leider brauchst du in diesem Fall etwas Geduld, denn eine Fußbodenheizung benötigt etwa drei Stunden, bis sie den Raum auf die gewünschte Temperatur erwärmt hat – also wesentlich länger als eine Wandheizung. Wenn du dich nach Sommerfeeling bei 25 Grad sehnst, benötigt sie sogar noch ein bisschen mehr Zeit.

Soll bereits um sieben Uhr morgens Wohlfühltemperatur in deinen vier Wänden herrschen, empfiehlt es sich, die Zeitschaltuhr auf spätestens vier Uhr zu stellen. So ist es beim Aufstehen dann bereits gemütlich warm.

Ein Hoch auf die Langsamkeit

Entdecke die Vorteile der Langsamkeit! Die Fußbodenheizung bleibt am Abend noch etwa zwei Stunden lang warm, nachdem du sie abgeschaltet hast. Wenn du um Mitternacht ins Bett gehst, kannst du die Heizung also schon um 22 Uhr in den Nachtmodus schicken. Damit schonst du sowohl deinen Geldbeutel als auch die Umwelt.

Fußbodenheizung einstellen – Anleitung zur Vorlauftemperatur

Kleines ABC der Technik: Moderne Zentralheizungen arbeiten in einem Kreislaufsystem. Im Heizkessel wird das Wasser auf die Vorlauftemperatur erhitzt. Das warme Wasser gelangt dann durch die Rohre in die Fußbodenheizung. Die Vorlauftemperatur passt sich bei den neuesten Heizungsmodellen automatisch der Außentemperatur an, die von Sensoren übermittelt wird. Bei einem System ohne Sensoren stellst du die Vorlauftemperatur selbst ein. Sie beträgt maximal 35 Grad. Zum Vergleich: Bei Radiatorheizungen ist sie fast doppelt so hoch.

Die Rücklauftemperatur bezeichnet die Temperatur, mit der das Wasser zurück in den Heizkessel fließt. Die Differenz aus Vor- und Rücklauftemperatur wird Spreizung genannt. Diese lässt sich in gewissem Umfang steuern, um effektiver zu heizen. Doch das ist nichts für Laien. Frag dafür besser einen Installateur! 

Eine flache Heizkurve hilft, Energie zu sparen

Wenn du fröstelst, stellst du normalerweise die Heizung höher. Bei ausreichender Wärme drehst du sie wieder runter. Das Problem: Bei der Einstellung der Fußbodenheizung reicht es nicht aus, lediglich die Raumtemperatur einzustellen, sondern solche Systeme werden auch von der Außentemperatur beeinflusst. Die Heizkurve beschreibt das Verhältnis zwischen Außen- und Vorlauftemperatur. Wenn dein Installateur die Fußbodenheizung richtig eingestellt hat und das Haus gut isoliert ist, wird die Heizkurve flach verlaufen und der Energieverbrauch somit niedriger sein. 

Fußbodenheizung: Optimale Einstellung durch hydraulischen Abgleich

Der hydraulische Abgleich bewirkt, dass alle Räume gleichmäßig geheizt werden, indem er verhindert, dass die vom Heizkessel am weitesten entfernten Bereiche mit wenig oder gar keiner Wärme versorgt werden. Zu diesem Zweck regulieren Ventile die Stärke des Warmwasser-Volumenstroms. 

Welche Wohntemperaturen sind ideal?

Eine Fußbodenheizung ist ein komplexes Regelsystem. Lege daher Einstellungen wie Vor- und Rücklauftemperatur, Spreizung und den hydraulischen Abgleich in die Hände eines Heizungsinstallateurs. Die Raumtemperatur kannst du natürlich selbst einstellen.

Welche Temperaturen optimal sind, hängt in erster Linie von deinem Wärmebedürfnis ab. Man kann sich allerdings an niedrigere Temperaturen gewöhnen. Schon mit einem Grad weniger sparst du rund sechs Prozent der Heizkosten ein. In Wohnräumen reichen normalerweise 20 Grad, im Schlafzimmer sogar nur 18 Grad aus.

Haben dich unsere Informationen zum Thema „Fußbodenheizung einstellen“ weitergebracht? Unsere Beiträge enthalten viele nützliche Tipps für den Alltag: Lies zum Beispiel auch, wie du Heizkosten sparen oder energiesparend kochen kannst.

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Kommentar

MAMAMACHTDASSCHON

December 05, 2020, 02:32 PM

Super Artikel, verständlich erklärt! Was mir noch fehlt, wäre hier ein Vergleich, welcher Bodenbelag am besten bei Fußbodenheizungen wassergeführt geeignet ist. Finde da selbst Fliesen besser statt z. B. Vinyl, da Fliesen die wärme länger halten. So meine Erfahrung...

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