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Polstermöbel reinigen: Leichter, als du denkst

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Ein frischer Fleck hat sich auf deinem Sofa breitgemacht? Das solltest du nicht einfach aussitzen. Ran an den Fleck! Wir zeigen dir, wie du schmutzige Sofas und Sessel ganz einfach wieder sauber und frisch bekommst.

Oh je, ein Fleck: Jetzt aber schnell

Sofas und Sessel haben eine herausragende Eigenschaft: Sie sind super gemütlich. Wenn du dich des Abends also in die wohlig weichen Kissen kuschelst, dazu vielleicht ein Gläschen Rotwein und ein Stückchen Schokolade genießt, dann ist das pure Entspannung. Damit ist es allerdings schnell vorbei, wenn sich Wein und Naschereien den Weg aufs Polster bahnen. Jetzt heißt es: schnell handeln, damit der Fleck nicht tief ins Gewebe eindringt.

Diese Sofortmaßnahmen helfen dir dabei, deine Polstermöbel schnell zu reinigen:

  1. Sammle zunächst feste Krümel oder Kleckser vom Polster. Vorsicht bei Schokolade oder anderen leicht schmelzenden Lebensmitteln! Benutze hierfür am besten ein Hilfsmittel wie ein stumpfes Messer, um den Klecks möglichst sicher und vollständig zu entfernen.
  2. Nimm jetzt ein sauberes Tuch zur Hand und tupfe den Fleck vorsichtig ab. Aber bitte nicht reiben, damit würdest du den Fleck tiefer ins Gewebe einarbeiten.
  3. Tupfe immer von außen nach innen, so verhinderst du, dass der Fleck sich weiter ausbreitet.

 

Sofa, Sessel und Polsterstühle reinigen: So geht’s

Nach den Sofortmaßnahmen geht es an die eigentliche Reinigung. Hast du einen Polsterreiniger wie Sil Sapur da? Dann sollte das jetzt deine erste Wahl sein. So geht’s:

  1. Sauge, wenn möglich, das Polster zunächst ab – aber pass auf, dass sich der Fleck dabei nicht weiter im Polster verteilt!
  2. Polsterreiniger auf den Fleck aufsprühen.
  3. Schaum mit einem weichen, sauberen Tuch einarbeiten – besser tupfen als reiben.
  4. Danach überschüssigen Schaum mit einem Schwamm oder Tuch aufnehmen.
  5. Fleck gut trocknen lassen, dann mit dem Staubsauger gründlich absaugen.

Omas Trick für saubere Polster

Hast du keinen Spezialreiniger im Haus, um deine Polstermöbel zu reinigen, kannst du es auch erstmal mit einem Hausmittel versuchen: Natron.

Natron gilt als Wundermittel gegen Flecken, Geruch und sogar Bakterien. Einen Versuch ist es zumindest wert.

Bei feuchten Flecken gibst du das Natron einfach trocken auf den Fleck und lässt es einige Stunden, besser über Nacht, einwirken. Gegen hartnäckige Flecken rührst du eine Paste aus einem Teil Natron und zwei Teilen Wasser an, streichst sie auf die verschmutzte Stelle und lässt sie trocknen. Dann saugst du die Reste in beiden Fällen einfach ab.

Fetthaltige Flecken oder großflächige Verschmutzungen auf Sofa, Sessel und Polsterstühlen reinigst du effektiver mit etwas Feuchtigkeit. Streue das Natron wieder auf den Fleck und arbeite es mit einem sauberen, feuchten Tuch ein. Nach dem Trocknen saugst du die Reste einfach ab. Und, hat’s funktioniert?

Omas Trick für die Microfaser-Couch

Hast du ein Sofa mit Microfaser-Bezug und deine Wohnung verfügt zufällig über mindestens ein Fenster? Na sowas! Dann hast du sicher Glasreiniger im Haus. Den kannst du nämlich gut brauchen, wenn du deine Polstermöbel reinigst. Microfaser ist sehr pflegeleicht und Flecken sind meist gut zu entfernen. Außer Glasreiniger kannst du auch Flüssigwaschmittel wie Persil, Shampoo, Spülmittel oder Kernseife benutzen.

Welches Mittel auch immer du wählst, arbeite es stets mit einem sauberen Tuch ein und tupfe den Fleck immer von außen nach innen ab. Außerdem ist es sinnvoll, die ganze Sitzfläche zu reinigen, damit keine Wasserränder entstehen. 

Mach’s dir einfach! Ab in die Waschmaschine

Glücklich kannst du dich schätzen, wenn deine Polstermöbel abnehmbare Bezüge haben. Dann lassen sie sich ganz einfach in der Waschmaschine waschen. Ist der Bezug sehr groß, kann es sein, dass er nicht in deine Maschine passt. In Waschsalons gibt es aber oft Maschinen mit größerem Fassungsvermögen. Da das Ab- und wieder Aufziehen ganz schön mühsam ist, solltest du dir gut überlegen, ob du dir das wirklich bei jedem kleinen Fleck antun möchtest. Die Polstermöbel auf diese Art zu reinigen lohnt sich vor allem bei großen Flecken oder zur Auffrischung nach längerem Gebrauch.

Was gibt’s zu beachten? Zunächst einmal steht und fällt das Ergebnis mit der Vorarbeit. Hartnäckige Flecken solltest du am besten vorbehandeln, bevor du den Bezug in die Maschine gibst – das gilt ganz besonders bei hellen Bezügen. Dann drehst du den Bezug auf links, das schont die Fasern. Wähle ein schonendes Programm bei niedriger Temperatur und geringer Schleuderzahl sowie ein mildes Waschmittel.

Nach der Wäsche sollte der Bezug schonend an der Luft trocknen – auf keinen Fall im Trockner. Hier ist die Gefahr groß, dass er einläuft und dann nicht mehr aufs Polster passt.

Ziehe den Bezug am besten wieder auf, solange er noch leicht feucht ist. So passt er sich am besten wieder dem Polster an und verzieht sich nicht. Jetzt hast du wieder ein sauberes, frisches und duftendes Möbelstück, auf dem du es dir so richtig schön gemütlich machen kannst.

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