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Sind Hausmittel oder kommerzielle Fleckenentferner besser?

2 Kommentare

Es ist durchaus praktisch, Flecken mit Hausmitteln zu entfernen. Es kostet wenig, du kannst es einfach herstellen und gibt dir das Gefühl, etwas Gutes zu tun. Leider ist das Entfernen von Flecken mit einem hausgemachten Fleckentferner und Waschmittel nicht immer die beste Lösung.

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Was sind die Unterschiede zwischen hausgemachten und kommerziellen Fleckentfernern?

Hausgemachte Waschmittel haben normalerweise drei Inhaltsstoffe:

  • Wasserenthärter (wie Backnatron, Waschnatron oder Borax)
  • Seife (wie hausgemachte Seife, Seife auf Olivenbasis oder sogar Elfenbein, das zu feinem Pulver gerieben wird)
  • Booster (Einige Rezepte fordern hier beispielsweise OxiClean)

Die meisten hausgemachten Fleckentferner werden aus Wasserenthärtern hergestellt, nur ein Drittel davon aus Seife. Diese funktionieren in der Regel aber nicht, weil die Formulierungen einfach sind und weil viele wichtige Inhaltsstoffe fehlen, die in kommerziellen Waschmitteln enthalten sind, etwa Tenside, Enzyme, Polymere, Bleichmittel etc. Tenside beispielsweise sind ein Inhaltsstoff mit molekularer Struktur, die die Oberflächenspannung des Wassers reduzieren. Sie sind außerdem fettlöslich und wasserlöslich, können sich somit an Schmutz anhaften und ihn in Wasser auflösen.

Seife ist deutlich minderwertiger als moderne nichtionische oder anionische Tenside. Waschmittel und Fleckentferner aus Seifen und Wasserenthärtern, die du selbst daheim herstellst, reinigen nicht sonderlich gut – außer die Oberfläche ist nicht porös, sondern glatt, was aber für Stoffe nicht gilt. Um den Stoff damit sauber zu bekommen, muss Anstrengung aufgewendet werden, wie zum Beispiel beim klassischen Waschbrett. Statt den Schmutz wegzureiben, bleiben die Seifenreste an deiner Kleidung und halten den Schmutz und die Bakterien fest.

Die chemischen Reaktionen von Waschmitteln und Fleckentfernern können leider nicht auf einfache Weise zu Hause hergestellt werden.

Essig und Salz als Hausmittel gegen Flecken

Salz ist ein beliebtes Hilfsmittel, besonders wenn es um Blutflecke geht. Allerdings ist herkömmliches Tafelsalz eine Gefahr für deine Waschmaschine, weil es zu einer Korrosion an der Trommel kommen kann. Gleiches gilt für Essig: gibt man es in die Waschmaschine, kann diese Säure Gummi- und Kunststoffteile förmlich wegfressen.

waschmittel

Kommentar

Vanday

Mai 23, 2022, 05:49 vorm.

Das war sehr spannend zu lesen

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