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Besser essen mit Slow Food

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Eine Mutter kocht gemeinsam mit ihrer Tochter; vor ihnen liegen auf der Arbeitsplatte frische Zutaten

Abhängig von deinem Umfeld, hast du vielleicht schon mal von dem Begriff gehört und fragst dich: Was ist Slow Food eigentlich? Keine Sorge, in diesem Artikel werden wir dir einen Überblick über die Slow-Food-Bewegung geben und dir zeigen, wie du Slow Food für dich entdecken kannst! 

Was Slow Food bedeutet

Einfach gesagt ist Slow Food das Gegenteil von Fast Food. Zu den Grundprinzipien gehört die Wertschätzung für unser Essen, regionale Zutaten und eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die so mit Fast Food nicht erreichbar ist. Slow Food definiert sich über selbstgekochte Gerichte mit biologischen Erzeugnissen aus der Region und legt Wert auf Bräuche und Traditionen lokaler Esskulturen. Das Ganze mag zwar etwas mehr Zeitaufwand bedeuten, doch der Aufwand lohnt sich!

Die Slow-Food-Bewegung

Die Slow-Food‑Bewegung entstand 1986 aus einer Gruppe Aktivisten, angeführt von Carlo Petrini, die gegen die globale Ausweitung der Fast Food‑Industrie demonstrierte. Heute wird die Bewegung von einer globalen Vereinigung organisiert, die nachhaltige Esskultur und allgemein die Wertschätzung und den Respekt für das, was wir essen, fördert. Wenn du dich für die Arbeit der Organisation interessierst, mehr über die Bewegung wissen oder selbst aktiv werden möchtest, kannst du dich auf ihrer Website informieren und ein lokales Netzwerk finden.  

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Slow-Food-Beispiele

Es gibt viele Möglichkeiten, mit denen du Slow Food bei dir zu Hause ausprobieren kannst. Du kannst z. B. damit beginnen, deine Einkaufs- und Essensgewohnheiten langsam umzustellen. Versuche, öfter zu Hause selbst zu kochen, anstatt auswärts zu essen oder Essen zu bestellen. Das wird dir nicht nur Geld sparen, sondern dir ein tolles Gefühl geben, wenn du dein selbst zubereitetes Essen genießen kannst! Mit einer guten Essensplanung kannst du auch deine Arbeitszeit in der Küche gering halten. Einige Zutaten lassen sich einfach im Voraus vorbereiten und später in mehreren Gerichten verwenden. Wenn du z. B. Reis für ein Gericht kochst, kannst du gleich eine größere Menge garen und die Reste für ein weiteres Reisgericht in der Woche aufheben.

Ein Aspekt der Slow-Food‑Bewegung ist das eigene Anbauen von Lebensmitteln. Knoblauch und Kräuter lassen sich ganz einfach zu Hause anbauen. Du kannst die Pflanzen sogar aus Essensresten ziehen. Wenn du viel Platz hast, ist ein Gemüse- oder Obstgarten ein tolles Projekt, bei dem du deine eigenen Erzeugnisse ernten kannst, wie z. B. einen Kürbis im Herbst. Wenn du dich der Bewegung wirklich hingeben willst, kannst du auch überlegen, ob du eigene Hühner oder eine Mutterziege halten willst. Möchtest du eigene Milchprodukte herstellen, so informiere dich über die Pasteurisierung, richtige Lagerung und Verarbeitung der Frischmilch. Jedoch solltest du nur Tiere adoptieren, für die auf deinem Grundstück auch genug Platz ist. Außerdem solltest du genug Zeit und Fachwissen mitbringen oder dir aneignen, damit du dich gut um die Tiere kümmern kannst und sie sich bei dir wohlfühlen.

Es ist auch wichtig, sich zu fragen, woher die Zutaten für das eigene Essen kommen. Wenn du sie nicht gerade selbst anbaust, sind Lebensmittel aus der Region eine gute Wahl, da du mit dem Kauf die lokale Wirtschaft unterstützen kannst und einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlässt als beim Kauf importierter Produkte. Biologisch zertifizierte Lebensmittel entsprechen am ehesten der Idee des Slow Food, da sie weniger durch Chemikalien belastet sind und weniger Zusatzstoffe enthalten, was für dich und die Umwelt gesünder ist. 

Warum Slow Food?

Wie du dich ernährst bleibt natürlich deine Entscheidung. Das Prinzip des Slow Food mag nicht für alle geeignet sein. Es kann aber zu einem gesünderen Lebensstil führen, bei dem du weniger verarbeitete Lebensmittel konsumierst und dich gut fühlst, wenn du es geschafft hast, etwas Leckeres für dich zu kochen und das Essen zu genießen. Ein durchdachter Essensplan kann dir außerdem dabei helfen, nicht zu viel Zeit in der Küche zu verbringen und den Spaß beim Kochen zu finden! Für noch mehr Haushaltstipps, sieh dir unseren Themenbereich Organisieren an und entdecke, was Frag Team Clean für dich zu bieten hat!

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