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9 Food-Upcycling-Tipps: Wegwerfen war gestern

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Food-Upcycling: 9 Tipps für nachhaltiges Kochen!
FTC

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Obstschalen, Gemüseenden, Kaffeesatz und Co.: Beim Kochen füllen wir nicht nur unsere Teller, sondern leider auch die Bio-Tonne. Aber lässt sich der Müll reduzieren? Ja, Food-Upcycling macht’s möglich. Aus Karottenschalen wird leckere Gemüsebrühe, Kaffeesatz düngt deine Pflanzen und Orangenschalen werden zu selbstgemachtem Putzmittel. Klingt gut? Wir zeigen dir, wie’s geht!

So holst du alles aus deinen Lebensmitteln raus!

Wie funktioniert Food-Upcycling?

Harte Schale, weicher Kern? Daraus lässt sich bestimmt noch etwas Leckeres oder Praktisches zaubern. Wir zeigen dir 9 Food-Upcycling-Tipps für Küche, Garten und Haushalt, die sich ganz einfach in deinen Alltag einbinden lassen.

Resteessen liegt im Trend

Wer kennt das nicht? Beim Kochen landet manchmal mehr Gemüse im Mülleimer als im Topf – trockene Enden, Schalen und Kerne werden ganz selbstverständlich entsorgt. Aber warum eigentlich? Zumal du daraus noch richtig leckere Sachen machen kannst. Siehe selbst:

1. Pesto aus Möhrengrün – schmeckt nicht nur Kaninchen 

Das Grünzeug von Kohlrabi, Radieschen oder Möhren eignet sich nicht nur als Kaninchenfutter. Mit der richtigen Zubereitung lässt sich daraus ein leckeres Pesto zaubern, das ganz nebenbei auch noch eine richtige Vitaminbombe ist. Du kannst das Grünzeug einfach in dein liebstes Rezept für selbstgemachtes grünes Pesto einbauen und das Basilikum damit ersetzen. Buon appetito!

2. Gemüsebrühe aus Resten selber machen 

Gemüsebrühe selber machen klingt zwar nach viel Arbeit, ist aber im Handumdrehen gemacht – den Großteil der Arbeit machst du nämlich sowieso schon, ohne es zu wissen: Gemüse schälen. Aus Schalen und trockenen Enden von z. B. Karotten, Kohlrabi oder Blumenkohl kannst du ganz einfach eine klare Gemüsebrühe selber machen. Die Schalen dafür mit kochendem Wasser übergießen und für etwa 3 Stunden köcheln lassen und dann durch ein feinmaschiges Sieb gießen. Die fertige Brühe kannst du sofort verwenden oder einkochen und damit bis zu 3 Monate haltbar machen.

Tipp
: Wenn du eine größere Menge Brühe machen willst, kannst du die Reste nach jedem Kochen einfrieren und so lange sammeln, bis genug zusammengekommen ist.

3. Res-Tee aus Obstschalen

Wir haben einen guten Grund für dich, mal wieder einen Apfelkuchen zu backen: Selbst gemachter Apfel-Zimt-Tee. Für den Tee brauchst du nämlich Apfelschalen, die du zusammen mit einer Zimtstange in einen Topf gibst, mit kochendem Wasser übergießt und für 15 Minuten ziehen lässt. Auch Tee aus Orangenschalen schmeckt richtig gut und kann dir die kalte Jahreszeit versüßen.

Den Müll rausbringen – Food-Upcycling im Garten

Auch Bananenschalen und Avocadokerne lassen sich prima weiterverwerten – aber keine Sorge, die musst du nicht essen. Viele Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon freuen sich über Küchenabfälle und manchmal wächst aus etwas Altem sogar neues Leben.

4. Pflanzenfutter: Dünger aus Resten

Dein Essen schmeckt nicht nur dir, sondern auch deinen Pflanzen und dabei musst du nicht mal teilen – deine grünen Mitbewohner mögen nämlich besonders das, was von deinem Essen übrigbleibt. Kaffeesatz, Bananen- und Eierschalen oder Tee- und Kartoffelwasser versorgen deine Pflanzen mit reichlich Mineralien und lassen sie wachsen. Dünger selber machen ist eine tolle Food-Upcycling Methode, die sich ganz einfach umsetzen lässt.

Tipp: Du hast keinen Garten oder Balkon? Zimmerpflanzen freuen sich über abgestandenes Mineralwasser.

5. Essensreste zu neuem Leben erwecken

Manche Lebensmittelreste können nochmal ganz neu aufblühen – im wahrsten Sinne des Wortes. Du kannst z. B. einen Avocadokern einpflanzen und aus ihm einen kleinen Avocadobaum ziehen. Der wird zwar leider keine Früchte tragen, schmückt aber jeden Raum. Aus der Wurzel einer Lauchzwiebel hingegen kann immer wieder eine neue Lauchzwiebel wachsen. Dafür gibst du die Wurzel in ein Glas mit Wasser und wartest einfach ab, bis du die neue Zwiebel ernten kannst. So einfach war es noch nie, einen Gemüsegarten anzulegen.

6. Windlichter aus Altglas

Nicht nur aus Lebensmitteln, sondern auch aus deren Verpackungen kann etwas Neues entstehen. Wenn sich die leeren Marmeladen- und Nutellagläser mal wieder stapeln, kannst du daraus hübsche Windlichter für den Garten oder die Terrasse machen. Fülle die Gläser nach Lust und Laune mit Sand oder Kaffeebohnen, stelle jeweils noch ein Teelicht hinein und schon hast du nicht nur neue Deko, sondern sparst dir auch noch den Weg zum Altglascontainer.

Restlos sauber – Reinigen mit Resten

Natürliche Reinigungsmittel wie die Produkte von Pro Nature können die Umwelt schonen und werden deshalb immer gefragter. Aber wusstest du schon, dass du auch Lebensmittelreste in deine Putz-Routine einbauen kannst?

7. Putzmittel aus Orangenschalen – eine saubere Sache!

Allzweckreiniger kann man immer gebrauchen. Umso besser, dass man den Allrounder auch selbst machen kann und damit auch noch etwas für die eigene Gesundheit tut. Um den Reiniger herstellen zu können, musst du nämlich zuallererst Orangen essen. Gibt Schlimmeres, oder? Die Schalen der Orangen werden dann mit weißem Tafelessig übergossen, bis sie komplett bedeckt sind. Jetzt muss die Mischung noch ca. 3 Wochen lang ziehen – dann ist dein Reiniger fertig, den du den Reiniger überall im Haushalt verwenden kannst.

Tipp: Wenn du den Orangen-Reiniger in eine leere Putzmittelflasche füllst, sparst du auch noch Verpackungsmüll.

8. Salz und Zitrone gegen hartnäckige Gerüche

Man freut sich auf einen leckeren Obstteller, den man liebevoll vorbereitet hat – und beim ersten Bissen in den knackigen Apfel passiert’s dann: Zwiebelgeschmack. Um das in Zukunft zu vermeiden, kannst du Schneidebretter aus Holz mit Salz und einer übriggebliebenen Zitronenhälfte reinigen. Streue dafür etwas Salz auf das Brett und verteile dieses mit der Schnittfläche der Zitrone. Kurz einwirken lassen und dann mit warmem Wasser abspülen – und schon verschwindet selbst hartnäckiger Knoblauchgeruch und es lauern keine bösen Überraschungen mehr auf dem Obstteller.

9. Wasser marsch – den Abfluss reinigen mit Backpulver

Noch Backpulver in der Tüte? Ab in den Abfluss damit. Einen Schluck Essigessenz hinterherschicken, warten bis die Mischung aufhört zu blubbern und dann mit heißem Wasser nachspülen. So kannst du leichte Verstopfungen lösen, die von Kalk- oder Fettrückständen verursacht wurden und das Wasser hat wieder freie Bahn.

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