Wäsche

Wie kannst du Wäsche am besten trocknen?

Lohnt sich ein Wäschetrockner für mich? Oder sollte ich meine Wäsche lieber in die Sonne stellen zum Trocknen? Ob Haus mit Garten oder Wohnung ohne Balkon – wir klären die wichtigsten Fragen zum Thema Wäschetrocknen und geben wichtige Tipps für deinen Haushalt.

Gut zu wissen: 5 Top-Tipps zum Wäschetrocknen allgemein

  1. Gut geschleudert ist halb getrocknet: Je weniger Wasser sich nach der Wäsche noch in der Kleidung befindet, umso schneller trocknet sie später. Achte dabei immer auf die Hinweise des Pflegeetiketts.
  2. Unangenehmen Gerüchen vorbeugen: Hole die Wäsche gleich nach dem Waschen aus der Maschine, so vermeidest du schlechte Gerüche und riskierst keine Stockflecken.
  3. Ausbleichen verhindern: Wäsche nicht in der prallen Sonne trocknen – die UV-Strahlen werden durch das Wasser in der feuchten Kleidung verstärkt und können zu unschönen Verfärbungen führen oder Farben ausbleichen.
  4. Geduld mit Bettwäsche: Dicke Wäschestücke dürfen nicht zu stark aufgeheizt werden (z. B. durch direkte Sonneneinstrahlung), da die Feuchtigkeit im Inneren sonst nicht gut verdampfen kann und so durch die Vermehrung von Mikroorganismen Verfärbungen oder sogar Schimmel entstehen können.
  5. Vorsicht bei Synthetik-Kleidung: Fest eingearbeitete optische Aufheller können durch anhaltendes UV-Licht einen Gelbstich erhalten.

Mitgefangen mitgehangen: 5 Top-Tipps zum richtigen Aufhängen Ihrer Wäsche

  1. Kräftig ausschlagen: Das spart dir im besten Fall das Bügeln und vom Schleudern gepresste Fasern werden wieder gelockert. Das macht z. B. Frotteehandtücher deutlich weicher.
  2. Freiraum für schwere Stücke: Hänge dicke Wäscheteile möglichst frei auf, damit von allen Seiten gleichmäßig Luft und Bewegung auf die Wäsche wirken kann. Leichte Stoffe kannst du ruhig dichter hängen.
  3. Bügel statt Bügeln: Oberbekleidung wie T-Shirts, Hemden oder Blusen am besten gleich auf einen Bügel hängen und glattstreichen, damit sparst du dir später Bügelaufwand.
  4. Auf Links gedreht kannst du deine dunkle und farbintensive Wäsche auch im Freien ohne Sorge trocknen – so werden die Farben geschont.
  5. Wäscheklammern aus Holz sind deutlich stabiler und langlebiger als ihre Plastikkollegen. Du solltest sie aber immer luftig aufbewahren, damit das Holz gut trocknen kann und sich keine Keime bilden.

Kein Balkon oder Terrasse? 5 Top-Tipps zum Wäschetrocknen in der Wohnung

  1. Luftzirkulation ist alles: Stelle den Wäscheständer immer so auf, dass sich die Luft zwischen allen Wäschestücken bewegen kann.
  2. Extra-Trockenraum? Dann hänge die Wäscheleinen nicht parallel zum Fenster auf, damit die frische Luft immer zwischen den Leinen hindurch wehen kann.
  3. Der Ventilator-Trick für Eilige: Ein Ventilator kann für extra Luftbewegung sorgen und so den Wind ersetzen – die Wäsche wird schneller trocken und weicher.
  4. Im Winter gilt: Wäscheständer in einen beheizten Raum stellen, denn nur warme Luft nimmt ausreichend Feuchtigkeit auf.
  5. Mehrmaliges Stoßlüften während des Trocknens ist dabei unbedingt an der Tagesordnung – mindestens 10 Minuten pro Durchgang, dabei solltest du die Heizung runterdrehen und wenn möglich für Durchzug sorgen. Denn nur so kann die feuchte Luft abziehen und die Wäsche trocknen, ohne dass sich Schimmel im Raum bildet.

Wäschetrockner versus Freilufttrocknen: Die 5 Top-Fakten

  1. Im Sommer solltest du nach Möglichkeit das Wäschetrocknen an der frischen Luft dem Wäschetrockner vorziehen. Ein schattiger Platz ist dabei unerlässlich, um die Wäsche vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Ideal ist eine überdachte Terrasse oder Balkon oder du schonst deine Wäsche mit einem Sonnenschirm.
  2. Pollenallergiker sollten ihre Wäsche vorzugsweise drinnen trocknen, damit sich die Pollen nicht noch an der Wäsche festsetzen.
  3. Energieeffizienter ist der Wäschetrockner nur, wenn du nicht die Möglichkeit hast, deine Wäsche an der frischen Luft oder bei der nötigen Belüftung z. B. in einem Trockenraum zu trocknen.
  4. Knitterschutz und Weichheit bietet der Wäschetrockner allemal: Durch die ständige Rotation in der Trommel und die konstante Belüftung werden die Fasern deiner Kleidung gelockert. Du solltest die Wäsche allerdings sofort nach Ende des Trockenvorgangs aus dem Trockner nehmen, damit sie nicht zu lange in der Trommel aufeinanderliegt und so wieder zerknittert.
  5. Für empfindliche Textilien und sehr weiche Stoffe besser ein leichtes Trockenprogramm (z. B. „bügeltrocken“) wählen und die Kleidung anschließend noch einmal auf den Wäscheständer hängen, denn das schont die Fasern mehr als sie komplett „schranktrocken“ herauszunehmen.
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