Wäsche

Was musst du alles zum Thema Weichspüler wissen?

Geschmeidig und geschont - Weichspüler tut deiner Wäsche gut. Wir geben dir alle wichtigen Informationen rund ums Thema Weichspüler.

Durch häufiges Waschen können Baumwoll-, Natur- und Synthesefasern ihre ursprüngliche Geschmeidigkeit und Haltbarkeit verlieren, die Farben werden blass. Ein Weichspüler umhüllt schützend jede einzelne Faser, glättet sie und macht sie flexibler. Diese Effekte schonen Textilien und Farbe: mit Weichspüler gespülte Wäsche weist eine längere Lebensdauer auf, Farben bleiben länger leuchtend und deine Wäsche fühlt sich besonders sanft auf deiner Haut an.

Weichspüler verhindert elektrostatische Aufladung

Synthetische Textilien laden sich im Wäsche-Trockner oft elektrostatisch auf. Wie ein Magnet zieht aufgeladenes Gewebe dann den Schmutz an. Weichspüler verhindert die elektrostatische Aufladung beim Trocknen und reduziert so die Wiederanschmutzung. Synthetische Textilien bleiben dadurch länger sauber.

Weichspüler erleichtert das Bügeln

Das Bügeln ist deutlich einfacher, denn die Fasern werden beim Weichspülen schon vorgeglättet. Es bilden sich weniger Knitter und die Knittertiefe ist geringer. Viele Textilien musst du somit überhaupt nicht mehr bügeln.

Weichspüler lässt Wäsche schneller trocknen

Wenn du Weichspüler im letzten Spülbad verwendest, geben die Wäschestücke im Schleudergang mehr Wasser ab. Die Textilien enthalten weniger Restwasser und trocknen schneller. Auf diese Weise kannst du die Trockenzeit im Wäschetrockner um bis zu zehn Minuten verkürzen. So sparst du sogar Energie. Bei der Dosierung solltest du die auf der Produktflasche empfohlene Menge nach Textilart beachten.

Woraus besteht ein Weichspüler?

Ein Weichspüler besteht aus biologisch abbaubaren kationischen Tensiden (genannt Esterquats), die die Textilien weich machen, sowie aus Duftstoffen, die die Textilien lange angenehm duften lassen, und Farbstoffen. Die fruchtig duftenden Varianten der Duftstoffe werden aus Sicherheitsgründen mit Bitterstoffen versetzt, um Kinder daran zu hindern, die Flüssigkeit zu trinken.

Da die Wirkstoffe von Weichspülern vollständig biologisch abbaubar sind, ist die ökologische Kritik der frühen 1990er Jahre heute nicht mehr berechtigt.

Weichspüler ist auch für empfindliche Haut zu empfehlen

Aktuelle Studien bestätigen, dass auch Personen mit empfindlicher Haut Weichspüler ohne Bedenken verwenden können. Die Wirkstoffe glätten die Faseroberfläche von Textilien und machen sie weicher. Für empfindliche Haut ist dies ein entscheidender Vorteil, da weiche Textilien zu deutlich weniger Hautreizungen führen. In vielen Fällen konnte durch den Einsatz von Weichspüler sogar eine Verbesserung des Hautbildes festgestellt werden.

Achtung bei Funktionstextilien

Für atmungsaktive Membrantextilien (Goretex, Sympatex etc.) und funktionelle Textilien aus Mikrofaser solltest du keinen Weichspüler verwenden – er kann die Funktion der Membrane beeinträchtigen. Falls jedoch ein Membrantextil in die Wäsche mit Weichspüler geraten sein sollte, keine Panik: Nach der nächsten Wäsche ohne Weichspüler ist die Funktion wiederhergestellt.

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