Waschen

Kissen waschen: So geht’s richtig!

Es ist ganz normal, die Bettwäsche alle 2-3 Wochen in der Waschmaschine zu waschen. Was ist aber eigentlich mit dem Kopf- und den Zierkissen? Ab und zu lohnt sich auch hier eine gründliche Reinigung! Wir zeigen dir, wie du deine Kissen waschen kannst.

Darum solltest du dein Kopfkissen waschen

Auch wenn sich ein Überzug über dem Kissen befindet, können sich aufgrund von Schweiß und Haaren trotzdem Bakterien und Milben am Kopfkissen selbst festsetzen. Daher ist es ratsam, dieses zumindest einmal im Jahr zu waschen. Bist du Allergiker, dann kannst du dein Kissen auch zweimal oder sogar dreimal im Jahr waschen. Zwischendurch reicht es, das Kissen ab und zu an der frischen Luft auszulüften. Du denkst, es ist an der Zeit dafür? So kannst du dein Kopfkissen waschen!

Waschgang und Temperatur: Aufs Kissen kommt es an!

Wie genau du deine Kissen waschen kannst, hängt immer von deren Material ab. Deshalb lohnt es sich, in Erfahrung zu bringen, welche Materialien auf welche Weise gewaschen werden können!

  • Mikrofaserkissen: Sie sind sehr unkompliziert zu waschen. Du kannst sie ohne Bedenken mit einem Vollwaschmittel (z.B. Persil Discs) und bei 60 °C waschen. Verwende aber lieber keinen Weichspüler. Das könnte nämlich die Fasern im Inneren des Kissens verkleben. Danach kannst du das Kissen ganz einfach im Trockner trocknen lassen. Hierzu zählen übrigens auch die meisten Zierkissen. Diese brauchst du aber nicht so häufig zu waschen, da sie nicht zum Schlafen verwendet werden. Deshalb setzen sich Bakterien und Milben weniger schnell an.
  • Daunenkissen: Sie sind sehr empfindlich. Aus diesem Grund solltest du sie nicht allzu oft waschen. Achte auf das Etikett an deinem Kissen, um zu sehen, mit welcher Höchsttemperatur du dein Kissen waschen kannst. Generell kannst du Daunenkissen aber problemlos bei 40 °C waschen. Wichtig ist es, einen Waschgang zu wählen, der das Kissen nicht strapaziert – also ein Feinwaschprogramm mit schonendem Schleudergang. Wenn sich die Maschine zu schnell dreht, können die Stiele der Daunen ansonsten brechen. Greife zudem am besten zu einem Daunenwaschmittel oder einem Feinwaschmittel (z.B. Perwoll Renew & Blütenrausch), da diese besonders schonend sind. Es ist auch empfehlenswert, auf Weichspüler zu verzichten, da diese die Daunen austrocknen können. Sind die Daunen einmal gewaschen, geht es ans Trocknen. An der Luft trocknen Daunen leider nicht so gut. Wenn du also die Möglichkeit hast, solltest du dein Daunenkissen am besten im Trockner trocknen.
  • Nackenstützkissen: Die meisten Nackenstützkissen haben eine Füllung aus Viscoschaum, Latex oder Gelschaum. Diese dürfen nicht in die Waschmaschine, da sie ansonsten ihre Form und so ihre Funktion verlieren. Frag’ am besten im Geschäft nach den Pflegehinweisen für das jeweilige Kissen oder lass’ es professionell reinigen. Ansonsten kannst du die Oberfläche mit einem Spray für Textilien behandeln, abbürsten und danach auslüften lassen.

Zusätzliche Tipps fürs Waschen der Kissen

Damit es deinen Kissen beim Waschen besonders gut geht, kannst du einen Tennisball in die Waschmaschine geben. Dieser sorgt dafür, dass das Innere des Kissens nicht verklumpt und verklebt. Zudem ist es ratsam, immer nur ein Kissen pro Waschgang zu waschen. Wenn zu wenig Platz in der Trommel ist, kann es sein, dass das Füllmaterial zusammengedrückt wird. Zu guter Letzt möchten wir nochmal erwähnen, dass du lieber keinen Weichspüler verwendest, damit dein Kissen nicht überstrapaziert wird und du so schlaflose Nächte überstehen musst.

 

Wir hoffen, deine Kissen sind mit unseren Waschtipps nun wieder blitzsauber und bereit für die nächste Kissenschlacht, dein Frag Team Clean.