Balsamico-Flecken entfernen – weg mit den Essigspritzern

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Im Salat ist Balsamicoessig ein Segen, auf dem Shirt aber ist er ein Fluch. Die dunkelbraunen Spritzer sind kaum zu übersehen. Doch Kopf hoch: Balsamico-Flecken entfernen ist leichter, als du denkst. Mit den Profitipps von Frag Team Clean sind die Essigreste bald Geschichte.

Balsamico-Flecken aus der Kleidung entfernen – so geht’s

Egal, ob auf der bunten Sommerbluse, dem hellblauen Business-Hemd oder dem geblümten Lieblingskleid – nirgendwo ist Balsamicoessig so unerwünscht wie auf unserer Kleidung. So bringst du verschmutzte Textilien wieder ins Reine.

  • Balsamicoessig-Flecken entfernen mit Kohlensäure
    Wasser mit Sprudel ist ein wahrer Geheimtipp gegen dunkle Balsamico-Spritzer. Das Besondere: Die Kohlensäure dringt tief in den Essigfleck ein und spült sanft die dunkelbraunen Spuren aus der Kleidung heraus. Einfach einen Schluck Wasser mit Kohlensäure auf die Unglücksstelle auftragen, sorgfältig mit einem Lappen oder einer Serviette verteilen und einige Minuten einwirken lassen. Doch bitte sachte rubbeln. Wer zu fest aufdrückt, schiebt die Essigpartikel nur noch tiefer in das sensible Gewebe hinein. Und dann lassen sich die Balsamico-Flecken aus der Kleidung noch schlechter entfernen.
  • Wundermittel Gallseife
    Auch Gallseife wirkt wahre Wunder im Kampf gegen hartnäckige Balsamico-Spritzer. Und das Beste: In nahezu jedem Haushalt ist das kleine Wundermittel vorhanden. Einfach den Fleck leicht anfeuchten, etwas Gallseife darauf verteilen und gut einreiben. Nach ein paar Minuten Einwirkzeit spülst du die Seifenlauge gründlich aus der Kleidung aus.
  • Zitronensäure und Backpulver – ein ätzendes Duo
    Bei eingetrockneten Balsamico-Spritzern sind selbst Sprudelwasser und Gallseife machtlos. Um diese hartnäckigen Balsamico-Flecken restlos zu entfernen, braucht es ätzende Hausmittel. Eine gute Wahl triffst du mit Zitronensäure und Backpulver. Zunächst mischst du dir deinen eigenen Reinigungsbrei aus Wasser, Backpulver und Zitronensaft zusammen. Vermische die Zutaten so lange, bis sich eine schmierige Paste ergibt. Als Nächstes trägst du das Gemisch auf den Fleck auf und lässt es ein paar Minuten einziehen. Im Anschluss spülst du den selbst gerührten Reiniger vorsichtig aus den Textilien aus. Gut zu wissen: Hast du nur eines von beiden Wundermitteln zu Hause, knöpfst du dir den Fleck trotzdem vor. Auch Zitronensäure und Backpulver alleine erzielen bereits bemerkenswerte Ergebnisse.
  • Essig mit Essig trotzen
    Nicht selten lassen sich Balsamico-Spuren auch mit ihren eigenen Waffen schlagen. Mit einem Schuss Weißweinessig oder Essigessenz geht es den dunkelbraunen Flecken an den Kragen. Nimm einen Teelöffel Flüssigwaschmittel, gib einen Teelöffel handelsüblichen Weißweinessig dazu und vermische das Ganze mit einem Liter lauwarmem Wasser. Nun lässt du das verschmutzte Kleidungsstück zehn bis 15 Minuten lang in der Essiglauge baden. Das Bad hat nicht allzu viel gebracht? Wiederhole den Prozess so lange, bis sich die dunklen Spritzer allmählich auflösen.    

Balsamico-Flecken entfernen aus Wohntextilien

Nicht nur das weiße Hemd ist beim Salat essen gefährdet, auch Teppiche, Kissenbezüge und Polstermöbel bekommen schnell ihr Fett weg. Nur eine falsche Bewegung und die Wohntextilien sind ruiniert. Doch zum Glück lassen sich Balsamico-Flecken auch bei ihnen genauso gut entfernen wie aus dem Hemd.

  • Handle schnell. Sauge das Malheur so schnell wie möglich mit einem Küchentuch oder einem alten Lappen auf. In flüssigem Zustand ist der Balsamico-Fleck noch relativ harmlos.
  • Hinten wie vorne: Behandle den Fleck von allen Seiten.
  • Auf hartnäckigere Hinterlassenschaften träufelst du einen Schuss Ammoniak und tupfst ihn mit einem weichen Schwamm vorsichtig in die Fasern ein.
  • Alternativ versuchst du dein Glück mit einem handelsüblichen Fleckenentferner (z.B. Sil 1-für-Alles Fleckenspray).
  • Nur Geduld: Zeigt der erste Versuch noch nicht die erhoffte Wirkung, versuchst du es einfach nochmal. Gerade eingetrocknete Balsamicoessig-Flecken lassen sich schwerer entfernen als frische. Oft sind mehrere Durchgänge nötig.
  • Vorsicht Schimmelgefahr: Lass deine frisch gewaschenen Wohntextilien und Polstermöbel nach der Reinigung vollständig trocknen. Ansonsten droht akute Schimmelgefahr. Entweder du tupfst die feuchte Oberfläche mit einem weichen Mikrofasertuch trocken oder du hilfst mit dem Föhn nach. Übrigens: Im Herbst und Winter erweist sich auch die Heizung als wertvolle Wärmequelle.
  • Bloß nicht ungeschützt: Zieh dir vor der Behandlung sicherheitshalber Gummihandschuhe an. So schützt du deine Haut vor chemischen Zusatzstoffen.
  • Ab in die Waschmaschine: Sind die Wohntextilien laut Herstelleretikett waschmaschinentauglich, schleuderst du sie bei der empfohlenen Maximaltemperatur ordentlich in der Maschine durch.

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