Reinigung

Wie entrümpelst du Kleiderschrank und Wohnung?

Drängt es dich zum Frühjahrsputz? Hier lautet die Devise häufig: Altes muss raus, Neues muss rein. Hier erfährst du, wie du dich von Sachen trennen kannst und welche du noch brauchst.

Wie lernst du, loszulassen?

Der Kleiderschrank ist voll, aber du hast trotzdem nichts zum Anziehen? Das Regal droht damit, in der Mitte durchzubrechen und trotzdem kannst du dich nicht von altem Schnickschnack trennen? Erstaunlich, was sich seit der letzten Aufräumaktion so alles angesammelt hat und welche Teile immer noch ihr Dasein im Hausrat fristen. Welche Kleidungsstücke trägst du wirklich noch regelmäßig und welche waren dir bisher bloß zu schade, um sie wegzugeben?

Wie entrümpelst du den Kleiderschrank?

Räum ihn erst einmal komplett aus und sortiere deine Kleidung nach einem bestimmten Schema. Lieblingsteile, die du ständig trägst, kommen auf den einen Stapel. Auf den zweiten Stapel legst du die Sachen, von denen du jetzt schon weißt, dass du sie in absehbarer Zeit nicht mehr anziehst. Vielleicht freut sich deine beste Freundin über die Klamotten, oder ein Second-Hand Laden bzw. die Kleidersammlung. Auf den letzten Stapel wandern Kleidungsstücke, die dir zwar noch gut gefallen, die du jedoch bis dato völlig vergessen und lange nicht mehr angehabt hast.

Hier ist nun weitere Differenzierungsarbeit gefragt: Passt der rote Pullover noch? Brauchst du wirklich sechs weiße T-Shirts? Wann kannst du eigentlich die rosafarbenen Pumps von Karneval noch einmal anziehen? Probiere die Kleidungsstücke der Reihe nach an und wäge sorgfältig ab, ob das ein oder andere Teil nicht doch bloß eine Platzverschwendung ist. Erst, wenn du aussortiert hast, solltest du über neue Investitionen nachdenken.

Wie entrümpelst du die Wohnung?

In einer aufgeräumten Umgebung ist auch der Mensch aufgeräumt. Klingt gut. Und du brauchst gar nicht viel dazu. Entsorge Gerümpel und Ballast. Schau dich um und entdecke Dinge, die du schon lange entsorgen wolltest. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.

Auch, wenn es dir schwerfällt, dich von Dingen zu trennen, irgendwann muss es sein. Überleg Folgendes: An welchen Sachen hängt dein Herz? Womit verbindest du besondere Erinnerungen? Was nimmt bloß Platz weg und zieht Staub an?

Denk daran, dass das Loslassen auch eine befreiende Wirkung haben kann. Denn ein vollgestopfter und überfüllter Lebensraum kann sich auch aufs Wohlbefinden negativ auswirken.

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