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Wasserhahn entkalken: So fließt das Wasser wieder wie gewohnt

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Ein verkalkter Wasserhahn funktioniert nicht mehr richtig und ist dazu noch ein Paradies für Keime. Du möchtest daher deinen Wasserhahn entkalken? Wir haben Tipps und Tricks!

Kalkablagerungen machen deinem Wasserhahn das Leben schwer

Wenn der Wasserhahn nur noch tröpfelt oder aber das Wasser in alle Richtungen spritzt, ist häufig Kalk der Grund. Abgesehen von dem unterbrochenen Wasserfluss ist Kalk im Hahn auch ein idealer Nährboden für Keime. Daher ist es wichtig, den Wasserhahn zu entkalken. Glücklicherweise gibt es einige Tricks, mit denen das Wasser schnell wieder ungehindert fließt.

Kalkfrei über Nacht

Wenn die Verkalkung noch nicht zu sehr fortgeschritten ist, kannst du deinen Wasserhahn entkalken, ohne auch nur ein Teil abzubauen. Dafür hast du drei verschiedene Möglichkeiten.

  • Wasserhahn entkalken mit Essig
    Um deinen Wasserhahn mit Essigessenz zu entkalken, füllst du diese gemischt mit Wasser in einen Ballon oder einen Gefrierbeutel. Diesen Behälter bringst du dann so am Hahn an, dass der Kopf vollständig von der Flüssigkeit umschlossen ist. Nun befestigst du den Beutel mit Gummibändern oder Schnüren und lässt das Essig über Nacht wirken. Am nächsten Morgen entfernst du die Konstruktion, wischst mit einem Schwamm nach und spülst den Hahn dann mit klarem, kalten Wasser ab.
  • Cola als Alternative
    Alternativ zu Essig kannst du auch ganz gewöhnliche Cola verwenden. Auch sie füllst du zum Beispiel in einen Ballon, tauchst die Spitze des Hahns darin ein und lässt die Konstruktion über Nacht wirken. Im Anschluss spülst du gründlich nach.
  • Mit Zitronensäure zum sauberen Hahn
    Die dritte Möglichkeit ist Zitronensäure. Diese vermischst du ebenfalls mit Wasser und verfährst dann genauso wie bei den beiden anderen Methoden. Am nächsten Morgen sollte dein Hahn wieder funkeln.

Wasserhahn abschrauben und entkalken

Sitzt der Kalk bereits im Inneren des Hahns, musst du seine Spitze abschrauben, um den Wasserhahn zu entkalken. Die Spitze – beziehungsweise das enthaltene Sieb – nennt sich Perlator. Keine Sorge, auch diese Reinigung ist zum Glück nicht so schwierig.

 

Zunächst schraubst du den Perlator mit einer Zange ab. Um die Apparatur nicht zu beschädigen, schützt du sie am besten mit einem Tuch vor Kratzern. Der Perlator besteht aus drei einzelnen Teilen: dem eigentlichen Sieb, einem Dichtungsring und einer Überwurfmutter.

 

Diese drei Teile legst du nun zusammen in einen Kalklöser ein. Dazu bieten sich erneut Essig oder Cola an. Alternativ kannst du aber auch ein Aspirin in Wasser auflösen und die drei Teile hineinlegen. Am einfachsten ist es, wenn du die Schale im Auge behältst. Im Normalfall sollte die Wirkung bereits nach kurzer Zeit zu sehen sein. Danach spülst du die Teile gründlich unter klarem Wasser ab und baust sie wieder zusammen. Nun sollte das Wasser wie gewohnt fließen und du kannst problemlos wieder deine Hände waschen.

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