Reinigen

Ring reinigen: So strahlt dein Schmuckstück wieder

0 Likes
0 Comments

Ringe machen einiges mit. Schließlich kommen sie mit nahezu allem in Berührung, was wir täglich anfassen. Damit sie trotzdem lange glänzen, empfiehlt sich eine regelmäßige Pflegeeinheit. Wie du deinen Ring richtig reinigst, hängt vor allem vom Material ab.

Metall oder Modeschmuck?

Wer Ringe trägt, kennt das Problem: Mit der Zeit entstehen Verfärbungen oder Flecken, die das Schmuckstück unansehnlich werden lassen. Zum Glück lassen sie sich beim Reinigen des Rings meist schnell wieder entfernen. Bevor du loslegst, solltest du allerdings prüfen, aus welchem Material dein Ring besteht. Je nachdem, ob es sich um Modeschmuck oder einen Ring aus Edelstahl, Silber oder Gold handelt, gilt es verschiedene Dinge zu beachten.

  • Ringe aus Edelstahl reinigen
    Edelstahl ist äußerst pflegeleicht – vor allem dann, wenn es sich um einen glatten Ring handelt. Meist reicht es schon, ihn mit einem weichen Microfasertuch abzuwischen. Alternativ kannst du den Ring mit Wasser und etwas milder Seife pflegen.
  • Modeschmuck-Ring reinigen
    Handelt es sich bei deinem Ring um Modeschmuck, sieht die Sache etwas anders aus. Modeschmuck ist nämlich mit Lack oder einer Legierung in Metalloptik überzogen – dadurch verkratzt er leicht, läuft an oder färbt auf die Haut ab. Ist das bei deinem Ring der Fall, gibt es leider nicht mehr viel, was du tun kannst. Am besten ist es, Modeschmuck von Anfang an sehr vorsichtig zu behandeln, damit er so lange wie möglich hält.

Wenn sich das gute Stück verfärbt: Silberring reinigen

Gold und Silber sind Edelmetalle und haben den Vorteil, dass sie grundsätzlich sehr pflegeleicht sind. Vor allem Ringe aus Gold bleiben meist sehr lange Zeit ansehnlich. Wie lange genau, hängt vor allem mit dem Gold-Anteil des Materials zusammen. Auch Silber macht nicht viel Arbeit – allerdings kann es passieren, dass der Schmuck hin und wieder anläuft. Bei den schwarzen Ablagerungen handelt es sich um Silbersulfid, das durch Sauerstoff und Schwefelwasserstoff in der Luft entsteht.

 

Damit das Silber seinen Namen wieder verdient, hast du verschiedene Möglichkeiten.

  • Lauge aus Wasser und Seife
    Handelt es sich nur um leichte Verfärbungen, reinigst du den Ring am unkompliziertesten mit einer Lauge aus lauwarmem Wasser und etwas Seife und einer weichen Zahnbürste: einfach mit sanften Bewegungen über den Ring kreisen, abspülen und mit einem weichen Tuch trocknen.
  • Chemische Silberreiniger
    Im Handel erhältst du spezielle Reinigungsmittel für Silberschmuck – darunter Silberputztücher, -pasten oder -bäder. Tücher eignen sich vor allem für eine schnelle Reinigung zwischendurch. Bei stärkerer Verschmutzung kannst du eine Seite zusätzlich leicht anfeuchten und den Ring anschließend mit der trockenen Seite nachpolieren. Bäder bieten den Vorteil, dass sie auch in feine Ritzen und Einkerbungen vordringen und den Ring somit gründlicher reinigen.
  • Alu-Bad
    Ganz ohne spezielle Reinigungsprodukte funktioniert das altbewährte Silber-Bad mit Aluminium: Dafür legst du deinen Ring mit einer Lage Alufolie in eine Plastikschüssel und gibst einen Liter heißes Wasser sowie etwa zwei Esslöffel Salz dazu. Das Ganze lässt du dann einige Minuten stehen, damit sich das Aluminium mit dem Schwefelwasserstoff verbindet und sich die Verfärbungen lösen. Überraschung: Nach dem Reinigen ist dein Ring strahlend sauber und stattdessen die Alufolie schwarz! Anschließend spülst du das Schmuckstück mit klarem Wasser ab und trocknest ihn mit einem weichen Tuch. Wende das Alu-Bad aber nur bei reinem Silberschmuck an: Ringe mit Edelsteinen könnten dabei Schaden nehmen.
  • Ring mit Ultraschall reinigen
    Die Profi-Variante für sauberen Schmuck ist ein Ultraschallgerät – damit reinigst du deinen Ring zuhause genauso professionell, wie es auch der Juwelier machen würde. Die Ultraschallreinigung ist besonders schonend und macht deinen Ring im Handumdrehen wieder blitzblank.
  • Natron und Zitronensaft
    Wer möchte, kann bei stark verschmutzten Ringen ein Bad aus Natron und Zitronensaft versuchen. Lege dazu den Ring in eine Schüssel mit heißem Wasser und gib den Saft einer Zitrone sowie einen Esslöffel Natron dazu. Mit einer weichen Zahnbürste, einem Mikrofasertuch oder einem Wattestäbchen kannst du den Ring zusätzlich vorsichtig abreiben – sei dabei jedoch sehr vorsichtig, um Kratzer zu vermeiden.

Mit aggressiven Haushaltsprodukten solltest du deinen Ring lieber nicht reinigen, um dem Silber nicht zu schaden.

Genauso wichtig wie die Reinigung: Ringe richtig aufbewahren

Damit dein Ring viele Jahre an deinem Finger glänzt, ist neben gelegentlichem Reinigen auch die richtige Aufbewahrung wichtig. Lichtgeschützt, auf einem weichen Polster und getrennt von anderen Schmuckstücken liegt dein Ring am besten und verkratzt nicht.

 

Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Ring beim Händewaschen, Duschen, Geschirrspülen sowie beim Sport und der Gartenarbeit abzulegen, um das Material zu schonen. Auch Kosmetikprodukte können Schmuck angreifen – also besser ohne Ring schminken und eincremen.

Hat dieser Artikel gefallen?

0

0 Kommentar