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Einfach Schwamm drüber? So geht richtiges Wischen

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Wischen zählt sicherlich zu den am wenigsten geliebten Aufgaben im Haushalt. Was viele nicht wissen: Um einfach und effektiv zu wischen, kommt es vor allem auf die richtige Technik an. Mit der richtigen Wischstrategie nehmen Mopp oder Schwamm den Schmutz perfekt auf und du freust dich über blitzblanke Oberflächen!

Richtig wischen: Die Vorbereitung

Egal, ob du deinen Boden, deine Treppe oder eine beliebige Oberfläche wischst: Im ersten Schritt ist es wichtig, Staub und groben Schmutz zu entfernen. Dazu verwendest du entweder einen Staubsauger, einen Besen oder ein weiches Tuch. Damit erreichst du, dass dein Wischwasser und deine Reinigungsutensilien länger sauber bleiben, und vermeidest zudem Kratzer auf den Flächen. Orientiere dich beim Kauf von Reinigungsprodukten grundsätzlich an dem Material, das du wischen möchtest, und halte dich an die Dosierempfehlungen des Herstellers. Tipp: Weniger ist oft mehr – ein Zuviel an Reinigungsmittel resultiert meist in Schlieren und kann sogar dafür sorgen, dass neuer Schmutz schneller haftenbleibt.

Wie nass ist zu nass?

Nebelfeucht, feucht oder nass – doch wo genau liegt der Unterschied? Wie viel Wasser du zum Wischen verwendest, hängt in erster Linie von den Materialien ab.

  • Nebelfeuchtes und feuchtes Wischen
    Empfindliche Flächen wie Parkett und Laminat und alle Arten von offenporigem Holz dürfen grundsätzlich nur nebelfeucht gewischt werden. Das bedeutet, du wringst dein Putzutensil so sorgfältig aus, dass es nur noch einen Hauch Feuchtigkeit enthält. Damit vermeidest du, dass das Holz aufquillt. Etwas mehr darf es beim feuchten Wischen sein – dabei sollte das aufgetragene Wasser nach wenigen Minuten wieder verdunsten.
  • Nass wischen
    Um robustere Oberflächen, zum Beispiel Fliesen oder Stein, richtig zu wischen, darf dein Wischtuch nass sein. Tropfen sollte es allerdings auch hier nicht, denn durch zu viel Feuchtigkeit entstehen nach dem Trocknen unschöne Wasserflecken. Der Vorteil des nassen Wischens ist, dass sich hartnäckigere Flecken durch das Mehr an Wasser besser einweichen und entfernen lassen.

Mit der Zickzack- oder Achtertechnik richtig wischen

Wer kennt es nicht: Statt den Schmutz beim Wischen richtig aufzunehmen, schiebt das Wischtuch ihn von einer Ecke in die andere. Profis wischen deshalb mit der Achtermethode: Beginne mit dem Bereich, der am weitesten von dir entfernt ist und arbeite dich mit großzügigen Bewegungen von links nach rechts immer näher zu dir heran. Am besten stellt du dir eine liegende Acht oder ein Unendlichkeitssymbol vor. Auf diese Weise verteilst du den Schmutz nicht, sondern reinigst die gesamte Fläche in nur einem Durchgang. Bei starker Verschmutzung empfiehlt es sich, das Tuch zwischendurch auszuwaschen. Einen ähnlichen Effekt erzielst du mit der Zickzack-Technik, bei der du das Wischen in eckigen statt runden Bewegungen ausführst.

Feinarbeit für den letzten Schliff

Holz ist ein relativ empfindliches Naturmaterial und stellt daher beim Wischen oft eine Ausnahme dar. Damit das Holz deines Bodens oder deiner Möbel möglichst lange schön bleibt, ist es am besten, die Oberfläche nur nebelfeucht und stets in Richtung der Maserung zu wischen.

 

Sowohl bei Holz als auch bei allen anderen Materialien gilt: Nach dem feuchten Wischen richtig trocknen lassen – am besten bei geöffnetem Fenster. Wer Wert auf völlige Streifenfreiheit legt, sollte zudem mit einem trockenen Tuch nachpolieren.

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