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Richtig staubwischen: So macht sich der Staub aus dem Staub!

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Egal, ob WG, Single- oder Familienwohnung – Staub ist kein erwünschter Mitbewohner. Mit diesen Tipps hältst du den Staub länger draußen.

Staubwischen – wie oft muss das wirklich sein?

Hast du dich auch schon einmal gefragt, woher der Staub in deiner Wohnung überhaupt kommt? Tatsächlich sind wir Menschen selbst – und unsere Haustiere – die größten Staubproduzenten. Von uns kommen die organischen Bestandteile von Staub, beispielsweise, wenn wir unsere Haare kämmen, essen oder einfach nur auf der Couch sitzen. Doch auch anorganische Materie wie Textilfasern mischt sich darunter. Und so entsteht das, was wir dann mühsam entfernen müssen: Staub. Grundsätzlich sagt man, dass staubwischen ein- bis zweimal die Woche sinnvoll ist. Wenn du Allergiker bist oder Haustiere hast, ist das vielleicht sogar zu selten. Gut zu wissen: Die Entstehung von Staub lässt sich zwar nicht vermeiden, aber reduzieren! Wir verraten, wie das geht.

Seltener Staubwischen: Tipps gegen Staub

Mit diesen Tipps verhinderst du, dass sich Staub überhaupt bildet und machst es dir beim Staubwischen leichter!

  • Feuchtigkeit ist dein bester Verbündeter im Kampf gegen den Staub und ein unverzichtbares Hilfsmittel beim Staubwischen. Eine höhere Luftfeuchtigkeit bindet den Staub und verhindert, dass er sich ausbreiten kann. Unser Tipp: Erhöhe im Winter mit Wasserschalen auf den warmen Heizkörpern die Luftfeuchtigkeit.
  • Als natürlicher Bestandteil von Luft gelangt Staub auch durch die Fenster in deine Wohnung. Stoßlüften hat gleich zwei Vorteile gegenüber einem gekippten Fenster: Es ist energieeffizienter und lässt nicht so viel neuen Staub in dein Zuhause. Unser Tipp: Lüfte vor dem Staubwischen, da du damit Staub aufwirbelst.
  • Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima, indem sie die Luft befeuchten und Staub sowie Schadstoffe aus der Luft filtern. Unser Tipp: Aloen und Orchideen sind besonders empfehlenswert fürs Schlafzimmer. Sie nehmen nachts das Kohlendioxid auf, das wir im Schlaf ausatmen, und geben Sauerstoff ab.
  • Textilfasern geben Bestandteile des Staubs ab. Schüttle bewegliche Textilien daher regelmäßig aus, am besten im Freien. So reduzierst du den Staub in deinem Zuhause.
  • Gardinen sind wortwörtliche Staubfänger. Auch regelmäßiges Gardinen-Waschen verhindert daher, dass sich Staub breitmacht. Unser Tipp: Hänge Gardinen und Vorhänge nach dem Waschen feucht auf. So ziehen sie sich von selbst glatt und erhöhen gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit.

Staubwischen am Boden leichtgemacht

Wenn du auf dem Boden staubwischen willst, greife am besten zuerst zum Staubsauger. Danach entfernst du den restlichen Staub mit einem feuchten Tuch und – wenn nötig – einem Reiniger, z. B. dem General Universal Frische Zitrone oder dem General Sensitiv Aloe Vera, vom Boden. Fegen hingegen ist alles andere als eine gute Idee – denn damit wirbelst du die Partikel auf und verteilst sie in deinem Zuhause.

Nass oder trocken: Womit Staubwischen?

  • Das beste Hilfsmittel beim Staubwischen ist ein feuchtes Tuch. Damit nimmst du den Staub auf, anstatt ihn in der Wohnung zu verteilen. Doch Obacht: Zu viel Nässe kann die Oberflächen beschädigen.
  • Spezielle Staubtücher aus dem Fachhandel halten Staub auch ohne Feuchtigkeit fest. Nutze diese Tücher jedoch ganz im Sinne von Zero Waste nur bei empfindlichen Oberflächen, um diese vor Feuchtigkeit zu schützen. Ansonsten sind wiederverwendbare Tücher deutlich besser für die Umwelt.
  • Mit einem Teleskopstiel erreichst du auch unzugänglichere Ecken. Vergiss auch nicht, auf Lampen und Schrankoberseiten zu wischen. Dort sammelt sich sonst Staub, den ein Luftzug schnell im ganzen Zimmer verteilt. Tipp: Eine Fusselrolle befreit Stoff-Lampenschirme fusselfrei von Staub.
  • Ein weicher Staubwedel mit elektrostatischer Wirkung und verstellbarem Griff befreit auch Heizkörper und hohe Decken von Staub.

Erst staubwischen oder staubsaugen?

Einer der besten Haushaltstipps für Putzmuffel ist es, mit der Aufgabe zu beginnen, die dir am meisten Spaß macht. Beim Staubwischen ist es jedoch ratsam, immer mit dem Staubsaugen anzufangen. Denn dabei wirbelst du Staub auf, der sich dann auf Oberflächen ablegt, von wo aus du ihn leicht entfernen kannst. Beim Staubwischen gilt dann die Regel: Von oben nach unten. So vergisst du nichts und Schmutz fällt nicht auf bereits gereinigte Flächen.

Elektrogeräte richtig staubwischen

Was bei Putztuch und Staubwedel hilft, ist bei Elektrogeräten wie dem Fernseher eher lästig: die elektrostatische Aufladung. Sie zieht Staub an, der in Öffnungen und Lüftungsschlitze eindringen, diese verstopfen und den Geräten so mit der Zeit schaden kann. Auch hier hilft es, einfach ein Reinigungsmittel, wie z. B. unser Sidolin 3in1 Glasreiniger Multi-Flächen, auf ein fusselfreies Tuch zu geben und das ausgeschaltete Gerät vorsichtig abzuwischen – so kannst du beispielsweise deinen Fernseher reinigen. Tipp: Antistatik-Spray für Elektrogeräte aus dem Baumarkt leitet Ladung ab und verhindert eine schnelle Wiederaufladung. Etwas komplizierter wird es, wenn deinen Laptop reinigen willst – aber auch hier hilft dir Frag Team Clean weiter.

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