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Für dein Auto: Ledersitze pflegen leichtgemacht

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Um die Ledersitze in deinem Auto zu pflegen, benötigst du die richtige Technik. Wir verraten dir, worauf es ankommt.

Regelmäßig in deinem Auto die Ledersitze reinigen

Hochwertige Ledersitze sind das i-Tüpfelchen in einem stylischen Wagen. Und bei einigen Modellen gehört eine passende Ledergarnitur einfach dazu. Das Problem: Leder ist zwar widerstandsfähig, aber auch äußerst empfindlich, wenn man die Pflege dauerhaft schleifen lässt. Wir zeigen dir, wie du in deinem Auto die Ledersitze so pflegen kannst, dass du lange Freude daran hast.

Grundreinigung mit dem Staubsauger

Willst du die Ledersitze im Auto pflegen, brauchen sie zuerst eine gründliche Reinigung. Ob Tierhaare oder Essenskrümel: Auf und unter den Sitzen sammelt sich oft einiges an. Als erstes saugst du daher die Sitze ab. Folgendes solltest du dabei beachten:

  • Zwar kannst du auch den Staubsauger einer Waschanlage für deine Sitze nutzen, dieser ist allerdings häufig nicht sauber. Wisch ihn daher sicherheitshalber ab, bevor du ihn auf das Leder loslässt, da du ansonsten hässliche Flecken riskierst. Alternativ funktioniert ein handelsüblicher Tischstaubsauger mindestens genauso gut und ist in der Regel sauberer.
  • Vergiss beim Saugen die Ritzen nicht. Dort verstecken sich oft Krümel, Flusen oder kleine Steinchen. Geh allerdings möglichst vorsichtig vor. Denn wenn der Sauger über das Leder kratzt, ärgerst du dich später über Striemen auf der Oberfläche.

Wischen und Polieren

Nach dem Saugen kommen das Wischen und Polieren. Hier hast du zwei Möglichkeiten, in deinem Auto die Ledersitze zu reinigen:

  • Ein leicht feuchtes Tuch reicht völlig. Auf dieses gibst du ein mildes Putzmittel (z.B. Sidolin 3in1 Multi-Flächen), das sich mit Leder verträgt. Aber Achtung: Glattes Leder weist Feuchtigkeit zwar ab, trotzdem sollte das Tuch nicht zu feucht sein. Spare also etwas am Wasser. Nach dem Wischen trocknest du die Sitze dann gründlich mit einem Microfasertuch ab.
  • Alternativ verwendest du von Anfang an spezielle Lederreiniger. Allerdings gibt es verschiedene Reiniger für unterschiedliche Lederarten. Achte daher darauf, dass du einen Reiniger verwendest, der für dein Leder geeignet ist.

Nach dem Wischen gehst du dann mit einem trockenen Microfasertuch an die Sitze und polierst sie gründlich.

Was hilft bei hartnäckigen Flecken?

Bei hartnäckigem Schmutz kannst du zum Reinigen der Ledersitze in deinem Auto auch eine Bürste verwenden. Diese sollte aber nicht zu hart sein. Beim Bürsten achtest du dann darauf, nicht zu viel Druck auszuüben. Denn zu starker Druck kann die Lederoberfläche zerkratzen.

Wie häufig sollte man in seinem Auto die Ledersitze pflegen?

Zu Beginn ist dein Auto gut gerüstet, da das Leder vom Werk aus entsprechend präpariert wurde und daher noch sehr widerstandsfähig ist. Fallen keine größeren Verschmutzungen an, reicht es daher anfangs, die Ledersitze in deinem Auto jährlich zu reinigen und mit einer speziellen Lederpflege zu bearbeiten und zu versiegeln. Nach spätestens drei Jahren widmest du dich am besten halbjährlich den Sitzen, damit sie ihren Glanz behalten. Helles Leder ist ein Sonderfall und benötigt häufiger eine intensive Pflege. Dabei ist es wichtig, dass die Pflegemittel zur Farbe passen, da ansonsten hässliche Flecken entstehen. Bis zu vier Mal im Jahr solltest du deine hellen Bezüge reinigen.

 

Mit diesen Tipps bleiben deine Ledersitze blitzblank und sind gerüstet für weitere Fahrten. Ein paar weitere Tipps zur Autopflege findest du hier.

 

Hartnäckige Flecken sehen auf keinem Leder schön aus. Hier erklären wir dir, wie du sie auch aus der Kleidung entfernst.

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