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Aus alten Handtüchern Küchenschwämme selber machen

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Deine Handtücher sind im Laufe der Zeit löchrig und fleckig geworden? Dann sind sie vielleicht nicht mehr so gut, dass du dich damit abtrocknen möchtest. Sie sind aber perfekt, um daraus Küchenutensilien selber zu machen. Der Vorteil hierbei: Die DIY-Variante schont die Umwelt und dein Portemonnaie.

 

Um einen Küchenschwamm selbst zu machen, brauchst du kaum Näherfahrung, sondern nur ein bisschen Lust aufs Basteln. Sollten die ersten Lappen krumm und schief werden, ist das total egal. Die fertigen Schwämme brauchen ja keinen Schönheitswettbewerb zu gewinnen, sondern sollen dich in der Küche unterstützen.

 

Hier ist alles, was du für deine DIY-Schwämme brauchst:

  • ein altes Handtuch aus Frottee- oder Baumwollstoff
  • Polsterstoff (z. B. ein ausgedientes Geschirrtuch) oder einen anderen Füllstoff (z. B. Flanell oder Molton)
  • Nähgarn und Nadeln
  • eine Nähmaschine (alternativ zwei einigermaßen geschickte Hände)

Und so wird’s gemacht:

  1. Schneide das Handtuch in gleich große Rechtecke und runde anschließend die Ecken etwas ab. Damit alle Stücke gleich groß werden, kannst du dir auch eine Vorlage aus festem Papier schneiden und sie auf das Handtuch legen. Aus einem Handtuch lassen sich aber auch mehrere Schwämme in verschiedenen Größen herstellen – ganz nach deinem Belieben!
  2. Lege den Stoff und den Füllstoff bündig aufeinander, sodass sich eine Höhe von ca. drei bis fünf Zentimetern ergibt.
  3. Fixiere das Ganze mit Stecknadeln, damit beim Nähen nichts verrutscht.
  4. Nähe den Rand rundherum einmal an. Am besten lässt du einen halben Zentimeter bis zur Kante frei. Zudem solltest du eine kleine Öffnung lassen, damit du den Stoff wenden kannst.
  5. Kremple nun das Ganze einmal um und stopfe ggf. noch mehr Füllstoff nach, bis das Tuch die Dicke eines Schwamms hat.
  6. Nun noch die Öffnung verschließen und den fertigen Schwamm mit einer Außennaht versehen. Fertig!

Keine Sorge, du musst weder ganz genau arbeiten noch darauf achten, dass die Naht supersauber ausfällt: Hauptsache dein Geschirr ist es, nachdem du es mit dem Schwamm abgewaschen hast. PS: Für besonders saugfähige Spültücher verwende einfach mehrere Stofflagen als Füllung. Wenn du etwas geübter im Nähen bist, kannst du den Schwamm noch mit einer Schlaufe zum Aufhängen versehen.

 

Du hast Lust bekommen, noch mehr Upcycling-Projekte für den Haushalt auszuprobieren? Dann hat Frag Team Clean ein paar wunderbare Ideen für dich.

  • Nicht komplett trocknen
    Achte darauf, dass Blusen und Hemden beim Bügeln noch leicht feucht sind. Die Arbeit geht dann viel leichter von der Hand als im komplett trockenen Zustand.
  • Föhn statt Bügeleisen
    Du hast es eilig oder kein Bügeleisen zur Hand? Ziehe das knittrige Kleidungsstück an, befeuchte es mit einer Sprühflasche und trockne es mit dem Haartrockner bei niedriger Temperatur und ausreichendem Abstand. Ganz Eilige können die (nur leicht) angefeuchteten Kleidungsstücke auch so anziehen, und die Körperwärme erledigt den Rest. Am Schluss glattziehen und -streichen: fertig!
  • Alufolie als Bügelhilfe
    Lege immer etwas Alufolie unter den Bezug des Bügelbretts. Das reflektiert die Hitze, und auf diese Weise bügelst du schon beim ersten Durchgang bereits die Vorder- und Rückseite deines Kleidungsstücks. Easy!
  • Wasserdampf bringt’s!
    Besonders praktischer Tipp für unterwegs: Hänge dein knittriges Kleidungsstück beim Duschen in der Nähe auf einen Kleiderbügel. Durch den feuchten Wasserdampf hängen sich kleine Falten und verknitterte Stellen einfach wieder aus.

Übrigens: Wer doch zum Bügeleisen greift, vereinfacht sich die Arbeit, indem er mit einem funktionstüchtigen Gerät arbeitet. Damit es immer gut seine Arbeit erledigen kann, lohnt es sich, das Bügeleisen regelmäßig zu reinigen. Jetzt wünschen wir dir aber erstmal viel Spaß beim Ausprobieren der Tipps und bei all den anderen Dingen im Leben, für die du schon bald mehr Zeit hast.

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