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So wird dein Hund stubenrein

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So süß, so flauschig und – ups, da ist etwas danebengegangen. Wenn der kleine Hund dich dann mit großen Augen anschaut, kannst du gar nicht mehr böse sein. Solltest du auch nicht – schließlich lernt der Kleine noch. Damit du in Zukunft nicht mehr mit Küchentuch und Putzmittel deinem neuen Gefährten hinterherrennen musst, verraten wir dir, wie dein Hund stubenrein wird.

Welpen: Große Reinlichkeit, kleine Blase

Auch wenn dein Hund noch nicht stubenrein ist, mach dir keine Sorgen. Normalerweise sind die Tiere von Natur aus sehr reinlich und möchten sich lieber nicht in ihrem Körbchen, auf dem Sofa oder gar deinem Schoß entleeren. Doch gerade Welpen macht häufig die noch sehr kleine und untrainierte Blase einen Strich durch die Rechnung. Hinzu kommt, dass Welpen noch so viel Neues entdecken, dass sie schlicht und einfach oft abgelenkt sind und gar nicht bemerken, dass sie eigentlich raus müssen. Deshalb: Lass deinen Hund anfangs nicht unbeaufsichtigt und beobachte ihn, um die Zeichen zu erkennen.

Hund stubenrein bekommen: Erkenne die Zeichen

Dein Hund ist unruhig, schnuppert intensiv am Boden oder dreht sich um sich selbst? Achtung, das könnte ein Zeichen sein, dass er mal muss. Schnapp dir den Kleinen und bringe ihn fix nach draußen. Dein Hund rennt zur Tür oder zur Leine? Jackpot, dann ist dein Hund so gut wie stubenrein. Jetzt bloß keine Zeit verlieren, damit du es rechtzeitig mit ihm ins Freie schaffst. Bei Welpen kann es manchmal schwieriger sein, das Verhalten richtig zu deuten. Du kannst dir aber sicher sein, dass sie nach dem Aufwachen, Spielen, Trinken und circa eine halbe Stunde nach dem Fressen raus müssen.

So häufig muss dein Hund raus

Jeder Vierbeiner ist anders. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen Hund, solange er noch nicht stubenrein ist, nicht aus den Augen lässt und die Zeichen erkennst. Außerdem kannst du dich grob am Alter deines Hundes orientieren:

  • Welpen unter drei Monaten: circa alle ein bis zwei Stunden
  • Welpen zwischen drei und vier Monaten: circa alle drei Stunden
  • Welpen zwischen fünf und sechs Monaten: circa alle vier Stunden
  • Ausgewachsene Hunde müssen circa drei bis vier Mal am Tag

Party und Geduld: So wird dein Hund stubenrein

Du erkennst die Zeichen deines Hundes und bringst ihn rechtzeitig raus? Dann ist Zeit für Party! Lobe deinen Hund ausgiebig, sobald er draußen gemacht hat: ein lautes „Fein gemacht!“ gepaart mit einem Freudentänzchen. Das merkt sich sein Hund garantiert, und es macht auch viel mehr Spaß als nur ein Kopftätscheln. Und wetten, deinen Nachbarn gefällt’s auch?!

 

Einmal nicht hingeschaut und schon ziert ein kleiner Haufen den Wohnzimmerfußboden? Jetzt nicht schimpfen – oft ist der Ärger größer als das Geschäft selbst. Und denke daran: Du warst unaufmerksam und hast nicht darauf geachtet, ob dein Hund dir möglicherweise schon signalisiert hat, dass er mal muss. Deshalb: Malheur wegputzen, Welpen schnappen und nach unten bringen. Sprühe die Stelle am besten mit einer Essig-Wasser-Mischung ein. Diesen Cocktail mag dein Hund garantiert nicht und kommt somit nicht mehr in Versuchung, sich wieder an derselben Stelle zu erleichtern. So bist du wieder einen Schritt weiter auf dem Weg zur Stubenreinheit deines Hundes. Falls das Missgeschick auf dem Sofa passieren sollte, erfährst du hier, wie du Flecken von Haustieren entfernen kannst.

 

Bitte tunke die Schnauze deines Vierbeiners nie in die Pfütze, um ihn zu bestrafen, wenn er in die Wohnung gemacht hat. Er versteht den Zusammenhang nicht und reagiert möglicherweise verstört auf die Situation. Solche Missgeschicke passieren, das ist ganz normal, sogar wenn dein Hund eigentlich schon stubenrein ist. Sei stattdessen geduldig und schmeiß jedes Mal eine Lob-Party, wenn dein Vierbeiner seine großen und kleinen Geschäfte draußen verrichtet.

 

Tipp: Teppiche machen deine vier Wände wohnlich und die Füße freuen sich über den Flausch. Dein Hund auch! Wir empfehlen dir, für die erste Zeit deine Teppiche wegzuräumen. Denn Hunde verwechseln den Flauscheteppich gern mal mit einer Wiese und hinterlassen deshalb darauf ihr Geschäft. Sollte das passieren, erfährst du hier, wie du deinen Teppich großflächig reinigst.

Wie wird dein Hund auch nachts stubenrein?

In der Nacht alle zwei Stunden nach draußen? Keine Sorge – auch dein Hund braucht eine ruhige Nacht und muss möglicherweise nur in der ersten Zeit häufiger nachts nach draußen. Damit du den Zeitpunkt nicht verschläfst, verlege das Hundebettchen in eine Transportbox. Dort wird sich der Vierbeiner bemerkbar machen, wenn er sich lösen muss. Überlebenstipp für Frauchen und Herrchen in der Nacht: Schuhe, Kotbeutel, Leine und Schlüssel schon bereitlegen, um den Gang nach draußen im Halbschlaf so angenehm wie möglich zu gestalten.

Schnelldurchlauf: So wird dein Hund stubenrein

  • Hund nicht aus den Augen lassen und Zeichen erkennen
  • Welpen nach dem Trinken, Fressen, Spielen und Aufwachen raustragen
  • Zusätzlich zu festen Zeiten nach draußen gehen
  • Hund ausgiebig nach erfolgreichem Lösen draußen loben
  • Hund bei Missgeschick nicht bestrafen
  • Transportbox für nachts anschaffen
  • Wenn etwas danebengeht, die besten Tipps für ein sauberes Zuhause mit Hund befolgen

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