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Holzschneidebrett reinigen – so wird’s gemacht

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Es ist dein bester Freund in der Küche – das Holzschneidebrett. Doch je mehr es dir zu Diensten ist, desto eher kommt es zu Verfärbungen durch Speisereste. Kopf hoch: Mit diesen Tipps kannst du dein Holzschneidebrett schnell und einfach reinigen.

Holzschneidebretter mögen es heiß

Zwiebel, Knoblauch, Paprika – was hast du auf deinem Holzschneidebrett nicht schon alles kleingehackt. Das hinterlässt natürlich auch seine Spuren. Wie viele Keime und Bakterien sich wohl auf der Holzoberfläche tummeln? Wahrscheinlich zu viele. Viele Keime lassen sich erst durch Temperaturen von über 60 Grad entfernen. Was lehrt uns das? Wenn du dein Holzschneidebrett das nächste Mal reinigst, tu es mit heißem Wasser – je heißer, desto besser.

 

Auf deinem Schneidebrett knöpfst du dir oft Fleisch und Fisch vor? Dann ist Hitze Gold wert. Auch Experten empfehlen eine Mindesttemperatur von 60 Grad bei der Reinigung. Das Problem: So manches Holzschneidebrett hält solch hohen Temperaturen nicht ohne Weiteres stand. Oft sind laut Hersteller nur zwischen 30 und 50 Grad erlaubt.

 

Unser Tipp: Am besten verwendest du für Fisch und Fleisch ein hitzeresistentes Schneidebrett aus glattem Edelstahl, Marmor oder Kunststoff. Bei Brot, Obst und Gemüse aber zückst du guten Gewissens dein Holzschneidebrett. Denn auf diesen Nahrungsmitteln sind die Keime nicht ganz so hartnäckig. Ihnen kannst du auch mit geringeren Temperaturen zu Leibe rücken.

 

Stichwort Keime: In der Küche lauern natürlich auch abseits des Schneidebrettes unsichtbare Gefahren. Doch keine Panik: Im verlinkten Artikel erfährst du, wie man Keime und Bakterien in der Küche im Handumdrehen los wird.

Wasser ist nicht genug

Keine Frage: Wasser reinigt dein Holzschneidebrett ausgesprochen gut. Porentief rein wird es damit aber leider nicht. Du musst ein wenig nachhelfen. Schnapp dir einen Schwamm, feuchte ihn leicht an und gibt etwas Spülmittel (z.B. Pril Pro Nature) dazu. Jetzt reibst du dein Schneidebrett vorsichtig mit dem Schwamm sauber. In gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen befreist du die Oberfläche von Keimen, Bakterien und Gerüchen. Anschließend spülst du das Brett gründlich mit kaltem, klarem Wasser ab und lässt es gut trocknen.

 

Wichtig: Bitte leg dein Schneidebrett nie feucht in die Küchenschublade. In Feuchtigkeit fühlen sich Keime und Bakterien rundum wohl. Rasend schnell breiten sie sich aus. Sorge also dafür, dass dein hölzerner Küchenassistent immer schön trocken ist.

Holzschneidebrett in der Spülmaschine reinigen? Auf keinen Fall!

Putzmuffel müssen wir leider enttäuschen. Schneidebretter aus Holz haben in der Spülmaschine nichts zu suchen. Das hat folgenden Grund: Im Gegensatz zu robusten Materialien wie Kunststoff oder Marmor geht die Maschinenwäsche Holz schnell an die Substanz. Denn das sensible Naturmaterial verträgt das viele Wasser ganz und gar nicht. Über kurz oder lang bekommt es Risse. Daher herrscht bei Holz striktes Spülmaschinenverbot. Reinige es lieber per Hand. Mit diesen Tipps und Tricks wirst du zum Spülmeister.

Nur nicht den Mut verlieren

Bei der Reinigung von Holzschneidebrettern brauchst du Geduld. Das vielseitige Naturmaterial hat nämlich einen Nachteil: Liebend gern saugt es die Farbe von Lebensmittel in seine Fasern auf – ob von Gemüse oder Obst. Unschöne Verfärbungen machen sich breit. Und diese wirst du nicht so schnell wieder los. Oft sind mehrere Spülgänge nötig, um die Farbe vollständig zu beseitigen. Nur Geduld!

 

Du kannst es dir aber auch einfacher machen. Warum beschleunigst du die Entfärbung nicht mit einem Schuss Speiseöl? Trage das Öl auf den Fleck auf, lass es kurz einwirken und rubble vorsichtig mit einem Küchentuch darüber. In kürzester Zeit ist dein Holzbrettchen die unliebsamen Flecken los.

Öfter mal ein Neues

Kratzer, Risse, Verfärbungen – dein Holzschneidebrett hat seine Glanzzeiten hinter sich. Es hilft selbst die gründlichste Putzaktion nichts mehr. Was nun? So schwer es dir fällt, nimm Abschied von deinem treuen Küchenhelfer. Es wird Zeit für einen neuen.

 

Im Laufe der Zeit machen es sich Speisereste in den kleinen Ritzen bequem. Und diese sind gekommen, um zu bleiben. Selbst der beste Reiniger kann sie nicht mehr von ihrem Stammplatz vertreiben. Vielleicht siehst du sie nicht. Trotzdem sind die Keime da und springen auf jedes neue Lebensmittel über. Hygiene sieht anders aus. Genau deshalb solltest du das Holzschneidebrett ab und zu auswechseln. Auch das nächste wird dir ein verlässlicher Küchenhelfer sein.

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