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Fenster streifenfrei putzen: So gelingt es

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Wie oft sollte man Fenster putzen? Wie entstehen unschöne Schlieren? Und was benötigst du, um das Fenster streifenfrei zu putzen? Hier erfährst du alles Wichtige.

Wann und wie oft putzen für streifenfreie Fenster?

Wie oft Fenster geputzt werden sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab: dem Wetter, der Blütenstaubentwicklung und der Schmutzbelastung aus der Umwelt. Autoabgase zum Beispiel bilden einen Schmutzfilm auf den Fensterscheiben. Ein guter Richtwert fürs Fensterputzen sind alle sechs bis acht Wochen. Putze jedoch nicht bei strahlendem Sonnenschein: In der prallen Sonne sind die Scheiben schneller trocken, als du den Schmutz entfernt kannst. Dann bilden sich Schlieren und die Fenster werden nicht streifenfrei.

Vorbereitung fürs Fensterputzen

Mit der richtigen Vorbereitung kannst du die Fenster dann ohne Unterbrechung in einem Zug reinigen – das verhindert schnelles Trocknen und macht die Fenster streifenfrei.

Platz schaffen

Räume die Fensterbänke und das direkte Umfeld frei, damit Blumentöpfe, Deko und Gardinen beim Arbeiten nicht im Weg sind. Außerdem möchtest du ja die Fenster öffnen.

Utensilien bereitlegen

Diese Utensilien brauchst du, um Fenster gründlich, streifenfrei und schnell zu reinigen:

  • Weicher Handbesen
  • Putzeimer mit handwarmem Wasser und einem Spritzer Geschirrspülmittel wie zum Beispiel Pril Original
  • Sidolin Glasreiniger – Pro Nature
  • Weiches, sauberes, nicht weichgespültes Tuch – Letzteres ist wichtig, denn Reinigungsmittel lösen sowohl Restschmutz als auch Weichspülerreste aus den Tüchern, die dann auf der Oberfläche haften bleiben und Schlieren hinterlassen. Willst du deine Fenster streifenfrei putzen, ist daher ein sauberes Schwammtuch zu empfehlen.
  • Fensterabzieher, möglichst mit Einwascherbezug – geht schneller und den Bezug kannst du separat reinigen. Für große, hohe Fenster sind solche Kombi-Fensterwischer mit Teleskopstiel und Universalgelenk für schwer zugängliche Flächen erhältlich.
  • Trockenes, sauberes, fusselfreies Tuch, zum Beispiel ein Geschirrtuch aus Leinen oder mit mindestens 40 Prozent Leinenanteil. Ein sauberes Fensterleder geht auch. Viele schwören auf Zeitungspapier zum Nachpolieren, damit riskierst du jedoch unschöne Spuren von Druckerschwärze auf Fensterbrett und -rahmen.

Fenster putzen: Sauber und streifenfrei mit der richtigen Technik

Groben Schmutz, Spinnweben, Staub und Blütenpollen auf Fensterglas, -rahmen und -brett entfernst du zunächst mit einem weichen Handbesen. Gib dann etwas Spülmittel (z.B. Pril Original) in einen Eimer mit handwarmem Wasser, tauche ein sauberes Tuch ein und putze damit den Fensterinnenrahmen, dann den Außenrahmen und zum Schluss das Fensterbrett.

 

Gieß das schmutzige Putzwasser aus und bereite frisches Putzwasser zu. Tunke erneut ein sauberes Tuch oder den Einwascher in das Wasser und wische die Innenseite des Fensters bis in die Ecken sauber. Anschließend ziehst du mit dem Fensterabzieher das Wasser ab. Sprühe den Glasreiniger (z.B. Sidolin Pro Nature)  gemäß den Angaben auf der Packung auf das Glas und wische abschließend mit einem trockenen, fusselfreien Tuch oder einem Fensterleder restliche Tropfen weg. Poliere noch einmal sorgfältig nach, damit das Fenster nach dem Putzen auch wirklich streifenfrei ist.

 

Tipp: Putze die Innenseite waagerecht und die Außenseite senkrecht. Sind danach noch Schlieren zu sehen, weißt du sofort, auf welcher Seite du noch mal ran musst.

Extratipp: So lassen sich Fliegengitter reinigen

Fliegengitter bekommst du ganz einfach mit einer ausgedienten Nylonstrumpfhose sauber, indem du mit der Strumpfhose vorsichtig über das Fliegengitter gleitest. Du wirst direkt sehen, wie der Staub an dem Nylonmaterial haften bleibt.

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