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Dampfreiniger und Laminat – das perfekte Duo

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Nasse Schuhe, ein verschüttetes Glas Wasser, UV-Strahlen – ein Laminatboden hat es nicht leicht. Kein Wunder, dass er schnell an Glanz verliert. Schluss damit: Mit dem Dampfreiniger päppelst du angeschlagenes Laminat wieder auf.

 

Dampfreiner und Laminat – passen die zwei wirklich zusammen? Ja, das tun sie – vorausgesetzt, du gehst die Putzaktion richtig an. Denn ist der Boden beschädigt, machst du mit dem Dampfreiniger alles nur schlimmer. Prüfe den Boden deshalb sorgfältig, bevor du das Laminat mit dem Dampfreiniger bearbeitest. Fallen dir kleine Kratzer und Ritzen auf, durch die sich Feuchtigkeit mühelos ihren Weg bahnen kann?

 

Im Zweifelsfall machst du einen Eignungstest, indem du das Gerät an einer kleinen, verdeckten Stelle testest. Szenario Nummer eins: Das Material saugt die Feuchtigkeit umgehend auf. Das ist leider kein gutes Zeichen. Am besten machst du den Verleger auf den Mangel aufmerksam und bittest um schnelle Nachbesserung. Derweil hat der Dampfreiniger Sendepause. Szenario Nummer zwei: Das Laminat erstrahlt in frischem Glanz, ohne sich gierig vollzusaugen? Wunderbar, der Dampfreinigung steht nichts im Wege!

Step by Step mit dem Dampfreiniger zu glänzendem Laminat

  • Lass nicht irgendeinen Dampfreiniger an dein Laminat. Ein hochwertiges Gerät muss es sein – am besten eines, bei dem sich die Dampfmenge und der Dampfdruck regulieren lassen.
  • Im Zweifel nachfragen: Eignet sich dein Gerät überhaupt für Laminat? Findest du keine Hinweise in der Gebrauchsanweisung, fragst du direkt beim Hersteller nach.
  • Weniger ist mehr: Stelle den Dampfreiniger auf die niedrigste Stufe ein.
  • Sicher ist sicher: Benutzt du bei der Reinigung ein weiches Mikrofasertuch, gelangt der heiße Dampf nicht unmittelbar auf das Laminat. Im Idealfall verwendest du gleich zwei Tücher. So lässt der Dampfreiniger noch weniger Dampf ab.
  • Vorbereitung ist alles: Bevor der Dampfreiniger zur Tat schreitet, befreist du den Boden von Schmutz und Staub – mit einem Staubtuch, einem weichen Besen oder dem Staubsauger. Wenn du Pech hast, hinterlassen grobe Schmutzpartikel nämlich unschöne Kratzer auf dem Boden. Übrigens: Mit diesen Tipps schützt du deinen Boden vor Kratzern und Striemen.
  • In der Kürze liegt die Würze: Erledige die Dampfreinigung so schnell wie möglich. Andernfalls sammelt sich zu viel Feuchtigkeit auf dem Laminat an und hinterlässt dort hartnäckige Wasserflecken. Dir ist ein Malheur passiert? Jetzt heißt es schnell sein. Schnapp dir ein weiches Tuch und trockne die Unglücksstelle zügig.
  • Lästige Überbleibsel: Sind nach deinem Putzeinsatz Schlieren und Streifen auf dem Laminat zu sehen, handelt es sich meist um Reste von Reinigungsmitteln. In diesem Fall muss der Dampfreiniger noch mal ran. Bearbeite den Boden so lange, bis er streifen- und schlierenfrei ist. Die Mühe zahlt sich aus: Wenn du den Laminatboden das nächste Mal sauber machst, geht es wesentlich schneller.

Gut zu wissen: Nicht nur heißer Dampf tut einem Laminatboden gut, auch diese Putztipps lassen Laminat im Handumdrehen wieder glänzen.

Der Dampfsauger – die Nummer eins unter den Dampfreinigern für Laminat

Keine Frage: Auch der Dampfbesen und der Dampfmopp machen einen vorbildlichen Job. An die Spitzenleistung des Dampfsaugers kommen die beiden aber nicht heran. Der Alleskönner ist Staubsauger und Dampfreiniger in einem. Wischen und Saugen erledigt er in einem Zug.

 

Gerade für besonders sensible Laminatböden ist der Dampfsauger ideal. Sein Erfolgsrezept: Er saugt den heißen Dampf sofort wieder ein. Damit entstehen erst gar keine nassen Stellen, die dem empfindlichen Fußboden zusetzen könnten. Ein weiteres Plus des Dampfsaugers: Einige Profimodelle bringen auch andere Oberflächen wieder auf Vordermann. Dank verschiedener Aufsätze nimmt es der Allrounder auch mit Glas oder Fliesen auf.

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