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Autoarmaturen reinigen: Pflege fürs Cockpit

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An der Armatur zeigt sich, wie viel Zeit du in die Pflege deines Fahrzeugs investierst: Auf der meist dunklen Oberfläche kommen Staub, Krümel und Fingerabdrücke richtig schön zur Geltung. Doch mit wenigen Handgriffen ist dein Cockpit schnell wieder blitzsauber!

Ausrüstung für die Reinigung der Autoarmaturen

Etwa einmal im Monat solltest du den Innenraum deines Autos richtig putzen. Dazu gehört auch die Armatur deines Autos. Zum Reinigen sind die folgenden Utensilien hilfreich:

  • Staubsauger plus Bürstenaufsatz
  • Mikrofasertuch
  • Weicher Pinsel
  • Bürste oder Zahnbürste
  • Eimer mit lauwarmem Wasser
  • Reinigungsmittel

Zum Reinigen der Autoarmaturen eignet sich am besten ein spezielles Pflegeprodukt fürs Cockpit oder ein milder Allzweckreiniger (z.B. der General Allweckreiniger). Auch Spülmittel kommt infrage. Du solltest es aber sehr sparsam verwenden, damit das Material geschont wird.

Bis in die kleinsten Ritzen

Im ersten Schritt gilt es, groben und losen Schmutz und Staub zu entfernen. Und Hand aufs Herz: Wie oft hast du in der Vergangenheit die Fugen, Ritzen und Lamellen deiner Autoarmatur gereinigt? Im Trubel des Alltags begnügen sich die meisten mit einem schnellen Abwischen. Wahre Wunder bewirkt hier ein Staubsauger mit einem schmalen Bürstenaufsatz – damit entfernst du Staub selbst aus den schmalsten Winkeln und Ritzen. Achte jedoch darauf, dass der Bürstenkopf aus Kunststoff besteht, ansonsten hast du schnell Kratzer im Cockpit. Eine Alternative zum Staubsauger ist ein Pinsel oder eine weiche Zahnbürste.

Sanfte Reinigung für das Cockpit

Um die Armaturen in deinem Auto gründlich feucht zu reinigen, reichen meist schon ein wenig warmes Wasser und ein Mikrofasertuch aus. Ideal dafür ist ein sogenanntes nebelfeuchtes Tuch – also eines, das du nach dem Anfeuchten sorgfältig ausgewrungen hast. Damit wischst du alle Bereiche der Armatur ab. Bei stärkeren Verschmutzungen wie Fettflecken oder Fingerabdrücken etwas Allzweckreiniger oder Spüli in das Wasser geben. Weniger ist dabei allerdings mehr, denn einige Teile der Armatur reagieren empfindlich auf Reinigungsprodukte. Vor allem rund um die Schalter und Airbags solltest du sehr vorsichtig sein: Benutze an diesen Stellen zum Putzen besser einen leicht angefeuchteten Pinsel oder ein Wattestäbchen.

 

Auch das Lenkrad hat beim Reinigen der Autoarmaturen etwas Aufmerksamkeit verdient – schließlich ist es eines der Teile im Auto, die am häufigsten berührt werden. Wenn es hygienisch sauber sein soll, wischst du das Lenkrad am besten regelmäßig mit einem feuchten Tuch ab. Je nach Material kannst du dafür einen milden Allzweckreiniger oder ein spezielles Produkt zur Kunststoff- oder Lederreinigung verwenden.

So bleibt die Autoarmatur dauerhaft sauber

Nach der Reinigung solltest du die Armatur sorgfältig abtrocknen, um Schlieren vorzubeugen. Anschließend lässt du den Innenraum bei offenem Fenster etwas auslüften. Wenn du möchtest, trägst du im letzten Schritt ein spezielles Cockpit-Pflegemittel auf. Im Handel gibt es Produkte mit antistatischem Effekt, mit denen die Armatur länger staub- und fusselfrei bleibt. Für eine schnelle Reinigung zwischendurch bietet es sich an, ein Mikrofasertuch im Handschuhfach zu deponieren.

 

Autoteppiche und -matten sind übrigens die größten Verursacher von Staub im Autoinnenraum. Je häufiger du die Teppiche reinigst oder ausschüttelst, desto weniger Staub sammelt sich auf der Armatur an.

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