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Schwaches Licht? So reinigst du deine Autoscheinwerfer richtig

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Straßenschmutz, Streusalz, Sonneneinstrahlung: Deine Autoscheinwerfer machen ganz schön viel mit. Irgendwann wird es Zeit für eine gründliche Reinigung. Wenn du weißt wie, geht das ganz einfach.

Autoscheinwerfer reinigen – so geht’s schnell

Auch wenn du dein Fahrzeug noch so oft in die Waschanlage fährst: Irgendwann stellst du fest, dass die Abdeckungen der Scheinwerfer matt werden und die Leuchtkraft nachlässt. Bevor du viel Geld für neue Lampen und Abdeckungen ausgibst oder sogar über einen kompletten Austausch nachdenkst, versuche es doch zunächst mit einer gründlichen Reinigung deiner Autoscheinwerfer.

 

Bei den aktuelleren Fahrzeugmodellen bestehen die Abdeckungen der Scheinwerfer fast immer aus Kunststoff. Sei deshalb besonders vorsichtig, wenn du Teerflecken oder andere Verunreinigungen entfernst. Verwende also zur Reinigung deiner Autoscheinwerfer milde Reinigungsmittel, kratze nicht mit einem Messer oder anderen scharfkantigen Werkzeugen auf der Oberfläche herum und benutze ein für Kunststoffoberflächen geeignetes Putztuch. Groben Schmutz wirst du auch an den Autoscheinwerfern mühelos in der Waschanlage oder der Waschbox neben der Tankstelle los.

 

Du wäschst dein Auto, z. B. auf einem Privatgrundstück, lieber selbst? Das geht super – und dazu auch noch günstig – mit ein paar Tropfen Spülmittel, z. B.Pril Original, in lauwarmem Wasser. Siehst du groben Schmutz auf den Autoscheinwerfern, beginne dort mit der Reinigung. Aber: Niemals trocken abwischen! Das verursacht sehr wahrscheinlich Kratzer, die mit der Zeit zum Vergilben und Ermatten der Scheinwerfer beitragen. Spüle die Scheinwerfer mit reichlich Wasser ab und verwende statt eines Lappens eine weiche Bürste. Ist der Schmutz bis zum letzten Körnchen entfernt, trockne die Abdeckung gründlich mit einem Mikrofasertuch ab.

 

Falls du ein älteres Modell mit Glasscheinwerfern fährst, bist du für die Reinigung deiner Autoscheinwerfer mit einem handelsüblichen Glasreiniger wie Sidolin 3in1 Multi-Flächen gut beraten. Sprühe davon etwas auf die zuvor akribisch gereinigten Autoscheinwerfer und poliere trocken nach. Damit imprägnierst du die Glasoberfläche, was vor schneller Wiederverschmutzung schützt.

Autoscheinwerfer reinigen – teure Fehler vermeiden

Kurz an einer Baustelle vorbeigefahren, und schon ist es passiert: Deine Autoscheinwerfer haben einige Teer- oder Bitumenspritzer abbekommen. Ärgerlich? Ja. Ein echtes Problem? Nein!

  • Scheinwerfer von Teer- oder Bitumenspritzer befreien
    Teer- und Bitumenflecken bekommst du mit Fett von deinen Scheinwerfern. Als bewährtes Hausmittel – übrigens auch für Karosserie, Felgen und andere Bauteile – gilt Butter. Schmiere die betroffenen Stellen großzügig damit ein und lasse das Fett einwirken. Wische nach einer Weile mit einem weichen Tuch darüber und staune: Der Fleck ist weg!

    Natürlich bekommst du im Handel auch spezielle Reiniger für Autoscheinwerfer; das Geld kannst du dir in der Regel aber sparen. Es sei denn, du hast es mit besonders hartnäckigen Flecken zu tun – dann lohnt sich der Versuch allemal.
  • Finger weg von diesen Hausmitteln zur Reinigung von Autoscheinwerfern!
    Von den meisten der vermeintlich tollen Hauhaltstipps lass lieber die Finger. Denn anstatt deine Autoscheinwerfer zu reinigen, ärgerst du dich im besten Fall über untaugliche Ergebnisse oder richtest vielleicht sogar Schaden an, der dich spätestens bei der nächsten TÜV-Untersuchung teuer zu stehen kommt. Wir haben einige dieser Tipps für dich unter die Lupe genommen:
    • Waschbenzin: Damit entfernst du wunderbar Teer- und andere Flecken. Allerdings entstehen bei dieser Reinigung auf deinen Autoscheinwerfern fast immer matte Stellen.
    • Backofenspray: Empfehlenswert, um hartnäckige Verschmutzungen auf Metallteilen wie den Felgen zu entfernen(z.B. Bref Power Backofen & Grill); für das Reinigen von Autoscheinwerfern oder anderen Kunststoffteilen aber keine gute Wahl. Einige Inhaltsstoffe sind ätzend, was auf Kunststoff zu matten Stellen führt.
    • Natron, Cola & Co.: Stöberst du eine Weile im Internet, stößt du auf einige sehr fragwürdige Tipps zur Reinigung von Autoscheinwerfern. Doch ganz gleich ob Zitronensäure, Natron, Backpulver, Cola oder Zahnpasta: Bevor du damit versuchst, deine Autoscheinwerfer zu reinigen, wirf einen kritischen Blick auf die Inhaltsstoffe. Dann siehst du selbst, dass diese angeblichen Wundermittel viel zu aggressiv für Kunststoffoberflächen sind oder kleine Partikel mit Schleifwirkung enthalten – und somit mehr schaden als nutzen.
    • Chlorhaltige Reiniger: Auf den ersten Blick liefern diese Mittel sehr schnell eindrucksvolle Ergebnisse beim Entfernen unterschiedlichster Verschmutzungen. Der Haken an der Sache: Chlor und Kunststoff vertragen sich nicht. Es kommt zu einer chemischen Reaktion, die zum Vergilben der Oberfläche führt. Letztlich musst du die Abdeckung komplett austauschen – unterm Strich eine teure Art, deine Autoscheinwerfer zu reinigen.
    • Hochdruckreiniger: Kann gut gehen, muss es aber nicht. Wenn du Pech hast, zerstörst du mit dem Wasserstrahl Dichtungen, sodass Wasser unter die Abdeckungen dringt. Fazit: Gut gedacht – schlecht gemacht.
    • Scheuermilch: Absolut ungeeignet für Kunststoffoberflächen und damit auch für die Reinigung deiner Autoscheinwerfer. Diese Reinigungsmittel enthalten Granulat oder ähnliche Bestandteile, mit denen du die Oberfläche zerkratzt.
    • Autopolitur: Ähnlich wie Zahnpasta enthält Autopolitur in der Regel kleine Schleifpartikel, die zwar zur Schmutz- und Fleckenentfernung taugen – allerdings gleichzeitig die empfindliche Kunststoffoberfläche lädieren.

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