Organisieren

Ab ins neue Jahr, ohne Weihnachtsbaum. Entsorgen: So geht's!

0 Likes
0 Comments

Alles Gute endet leider irgendwann einmal. Die Weihnachtszeit verging auch dieses Mal wieder wie im Flug. Die besinnliche Musik, all das leckere Essen und die wundervolle Freizeit mit Freunden und Familie gehört ab dem ersten Januar vorerst der Vergangenheit an. Nun steht aber noch ein prachtvoll geschmückter Christbaum im Wohnzimmer … Wohin mit ihm? Keine Sorge! Wir lösen dieses altbekannte und nadelige Neujahrsproblem im Nu! Weihnachtsbaum-Entsorgen: So funktioniert’s!

Tannenbaumentsorgung: Nadelfrei ins neue Jahr!

Bist du der glückliche Besitzer eines künstlichen Weihnachtsbaums? Dann kannst du ihn samt Kugeln, Lametta & Co. einfach wegpacken und im Keller oder auf dem Speicher abstellen – Laken oder Bettbezug drüber und fertig! Bei waschechten Exemplaren, wie Nordmannen oder Blaufichten, ist aber eine andere Vorgehensweise gefragt. Was du bei der Tannenbaumentsorgung alles beachten solltest, erfährst du jetzt:

1. Abschmücken angesagt

Christbaum samt Schmuck einfach in den Müll werfen: Schön wäre es… Der Umwelt und deinem Portemonnaie zuliebe sollte der erste Schritt beim Christbaum-Entsorgen das Abschmücken sein. Somit verhinderst du, dass Dekorationsteile, die teilweise giftig und schwer abbaubar sind, die Umwelt schädigen. Außerdem lässt sich Weihnachtsschmuck jedes Jahr erneut verwenden. Es sei denn, du möchtest deinen Baum jährlich mit neuer Deko schmücken. In diesem Fall wäre es besser, deinen alten Schmuck zu verkaufen bzw. zu verschenken, anstatt alles zu entsorgen. Damit alle Kugeln bis zur nächsten Weihnachtszeit überleben, solltest du sie vorsichtig einpacken. Küchen- oder Zeitungspapier verhindern Verrutschen und damit unerwünschte Kratzer und Löcher.

Tannenbaumentsorgung, Weihnachtskugeln liegen in einer Box

2. Zurück zur Natur ist ein absolutes No-Go

Der Gedanke, deinen Christbaum zu seinen wortwörtlichen Wurzeln zurückzubringen, ist an sich keine schlechte Idee. Du solltest diese aber auf keinen Fall in die Tat umsetzen. Tannenbäume brauchen nämlich bis zu über-über-übernächsten Weihnachtszeit – wenn nicht sogar länger – bis sie komplett zersetzt sind. Aber keine Sorge, es gibt genug Alternativen! Fast jede Gemeinde bzw. Kommune bietet einen kostenlosen Abholservice an. Der Abfallkalender (oder das Internet) verrät dir, wann du deinen Weihnachtsbaum auf dem Gehsteig oder einer speziell dafür eingerichteten Stelle legen darfst. Problem gelöst!

3. Neues Jahr, neues Leben: Re- und Upcycling

Zoos z. B. freuen sich riesig über Tannenbäume – ja, auch nach der Weihnachtszeit. Für viele Tiere stellen Tannen und Fichten nämlich traum- und knabberhaftes Spielzeug dar. Allerdings dürfen nur Bio-Bäume in den Zoo gebracht werden, da die gewöhnlichen Tannen und Fichten schädliche Stoffe enthalten können. 

 

Nicht nur Kamele, Elefanten & Co. freuen sich über einen Weihnachtsbaum, sondern auch Igel, Eichhörnchen und andere Kleintiere mögen nadelige Tannenreste tierisch gerne. Wenn du über einen Garten verfügst, kannst du einen tierfreundlichen Reisighaufen aus deinem Christbaum basteln. Nachdem er seinen weihnachtlichen Dienst geleistet hat, sorgt der gute, alte Tannenbaum dann dafür, dass die geliebten Kleintiere warm und geschützt durch den Winter kommen können.

 

Deine erste, gute Tat im neuen Jahr hast du bereits hinter dir, super! Denn das richtige Weihnachtsbaum-Entsorgen trägt zu einer besseren Umwelt bei und das ist im Interesse von uns allen. Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht dir dein Frag Team Clean!

Hat dieser Artikel gefallen?

0

0 Kommentar