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Spargel einfrieren: Wie geht das?

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Knackige Spargelstangen mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise – für viele ist die Spargelzeit das kulinarische Highlight des Jahres. Leider ist der Spaß Ende Juni auch schon wieder vorbei. Wenn du dich länger über die Spargelernte freuen möchtest, wird deine Tiefkühltruhe zum Verbündeten: Friere den Spargel einfach ein!

Kann man Spargel wirklich einfrieren?

Spargel ist gesund und äußerst schmackhaft – Grund genug, ihn häufiger zu genießen. In ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt, bleiben die Spargelstangen nach dem Kauf im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch. Wenn du den Spargel in dieser kurzen Zeit nicht gänzlich zubereiten kannst oder die Spargelzeit verlängern möchtest, kannst du den Spargel auch einfrieren.

 

Wichtig dabei ist, den Spargel nicht erst dann einzufrieren, wenn er seine beste Zeit schon hinter sich hat. Je frischer der Spargel beim Einfrieren ist, desto knackiger und aromatischer bleibt er. Am besten kaufst du Spargel direkt vom Feld oder auf dem Wochenmarkt. Regionales Gemüse ist grundsätzlich besser als importierte Ware: Spargel aus der Region ist meist frischer und auch deutlich nachhaltiger. Frischen Spargel erkennst du übrigens daran, dass die Stangen quietschen, wenn du sie aneinanderreibst. Sind die Schnittflächen noch feucht, kannst du dir sicher sein, dass der Spargel direkt vom Feld kommt.

Spargel richtig einfrieren: Roh oder gekocht?

Vor dem Einfrieren solltest du den Spargel waschen. Ob du dafür besser weißen oder grünen Spargel wählst, ist letztlich eine Frage des Geschmacks. Denn einfrieren kannst du beide Spargelvarianten. Der einzige Unterschied ist, dass du weißen Spargel vor dem Einfrieren schälen solltest, und zwar von der Spitze in Richtung Schnittfläche. Sowohl bei grünem als auch bei weißem Spargel sind die Enden oft holzig, daher werden üblicherweise etwa zwei Zentimeter abgeschnitten. Du wirfst die Schale und die Enden nur ungern weg? Das musst du auch nicht! Aus diesen sogenannten Küchenabfällen kannst du nämlich eine schmackhafte Spargelsuppe kochen.

 

Ganz wichtig ist es, den Spargel roh einzufrieren. Wird das Stangengemüse vorher gekocht oder blanchiert, riskierst du, dass es an Aroma und Bissfestigkeit verliert – ganz zu schweigen vom Verlust der wertvollen Inhaltsstoffe. Verpacke den Spargel luftdicht in Gefrierbeuteln oder geeigneten Kunststoffbehältern, so hält sich eingefrorener Spargel in der Gefriertruhe etwa bis zu einem halben Jahr. Tipp: Wenn du die Stangen vor dem Einfrieren trockentupfst, kannst du sie später leichter einzeln auftauen.

Spargel nach dem Einfrieren auftauen: Wie geht das?

Damit gefrorener Spargel genauso gut schmeckt wie feldfrischer, solltest du ihn direkt nach der Entnahme aus der Gefriertruhe ins heiße Wasser geben. Vorsichtiges Auftauen ist nicht notwendig, das würde nur den Geschmack zerstören. Sobald das Salzwasser kocht, gibst du den gefrorenen Spargel direkt ins Wasser und kochst ihn für etwa acht bis 12 Minuten. Wenn du ein Fan von gebratenem grünem Spargel bist, bietet es sich an, den Spargel schon vor dem Einfrieren in kleine Stücke zu schneiden. Das spart Zeit, denn in der heißen Pfanne braucht der Spargel nur circa fünf Minuten, bis du ihn verspeisen kannst.

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