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Die optimale Vorbereitung für deinen Wanderurlaub

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Wanderungen, Wandertouren und ausgedehnte Wanderurlaube sind perfekte Möglichkeiten, in die Natur einzutauchen und für ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen. Wanderungen sind außerdem ein ausgezeichnetes, nicht allzu anstrengendes Workout für Körper und Geist. Und du kannst dein Tempo selbst wählen.

 

Fühlst du dich bei der Vorbereitung auf eine Wanderung etwas überwältigt? Frag Team Clean hat einige Tipps, wie du dich optimal auf einen Wanderurlaub vorbereiten kannst. Von der Planung deiner Wandertour bis hin zur physischen Vorbereitung auf die körperlichen Strapazen: Wir helfen dir weiter.

Die Art der Wanderung festlegen

Ein guter Ausgangspunkt bei der Planung deiner Abenteuerreise ist, darüber nachzudenken, welche Art von Wanderung dir am meisten zusagt. Würdest du gern durch die Alpen wandern? Möchtest du nachts lieber zelten, in einer rustikalen Berghütte oder sogar einer luxuriösen Lodge übernachten? Würde es dir gefallen, von Stadt zu Stadt zu wandern und auf dem Weg in kleinen Cafés und Restaurants Halt zu machen, um die lokale Atmosphäre zu genießen? Hast du schon immer davon geträumt, an der portugiesischen Küste entlang zu wandern?

 

Sobald dir klar ist, welche Art von Wandertour oder Wanderurlaub dir am meisten zusagt, solltest du als Nächstes ein Ziel und eine Route auswählen, die deinen Vorlieben und deinem Fitnessniveau entsprechen. Unzählige Unternehmen bieten Urlaubspakete für Wanderreisen zu einer Vielzahl von Orten auf der ganzen Welt an. Es kann sich lohnen, dich mit den Anbietern solcher Reisen in Verbindung zu setzen und nachzufragen, in welcher körperlichen Verfassung du sein solltest, um von der jeweiligen Erfahrung genießen zu können. Einige europäische Unternehmen bieten an, dich mit dem Auto abzuholen, wenn du das letzte Teilstück bis zur nächsten Stadt nicht mehr laufen möchtest. Dadurch kannst du diese Reisen auch genießen, wenn du etwas weniger fit bist. Für manche Wanderungen ist ein hohes Maß an Fitness erforderlich und sie bieten auch keine Ausweichpläne für den Fall, dass du einmal müde sein solltest. Buche erst dann eine Reise, wenn du dir über die jeweiligen Anforderungen im Klaren bist.

 

Berücksichtige bei der Auswahl der Wanderung auch:

  • wie viel Zeit du hast
  • die Länge der Route
  • die Höhenmeter
  • Jahreszeit und Wetter
  • logistische Fragen zu Ausrüstung und Transport 
Wanderurlaub, ein Paar auf einer Wanderreise
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Auswahl der Wanderausrüstung

Im Folgenden findest du eine Liste der zehn wichtigsten Dinge, die auf keiner Wanderung fehlen dürfen: 

Die zehn wichtigsten Dinge für eine Wanderung

  • Navigation (Kompass und Karte)
  • Sonnenschutz (Sonnenbrille und Sonnencreme)
  • Isolation (zusätzliche Kleidung)
  • Beleuchtung (Stirnlampe/Taschenlampe)
  • Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Feuer (wasserdichte Streichhölzer/Feuerzeug/Kerze)
  • Reparaturset und Werkzeuge
  • Nahrungsmittel (extra Essen)
  • Flüssigkeit (extra Wasser)
  • Notunterkunft (Zelt/Notzelt/Abfallsack)

Das richtige Schuhwerk

Die Auswahl der richtigen Wanderschuhe ist ebenfalls äußerst wichtig. Bei der Auswahl können persönliche Vorlieben eine Rolle spielen. Manche Wanderer mögen hohe Wanderschuhe mit Knöchelschutz, andere bevorzugen leichteres Schuhwerk. Was du bei deiner Entscheidung auf jeden Fall berücksichtigen solltest, ist das Terrain entlang deiner Route. Leichte Trekking-Halbschuhe eignen sich für gut gepflegte Wege ohne viele Hindernisse. Für zerklüftete Pfade mit vielen Felsen, Wurzeln und Bächen sind stabile Stiefel die bessere Wahl. Wofür auch immer du dich entscheidest, vergiss nicht, deine Schuhe vor der Wanderung einzulaufen, um sicherzustellen, dass sie auch auf längeren Strecken bequem sind.

 

Die besten Socken für Wanderungen sind Wollsocken (keine Baumwolle) oder synthetische Socken. Am allerbesten sind Socken aus Merinowolle, da sie die Feuchtigkeit regulieren, atmungsaktiv sind und natürliche anti-mikrobakterielle Eigenschaften haben, die helfen, unerwünschte Gerüche auf ein Minimum zu reduzieren.

Das Zwiebelschalenprinzip

Achte beim Packen darauf, nur Kleidung aus schnell trocknenden Stoffen wie Wolle oder Polyester mitzunehmen. Vermeide Baumwollkleidung, da sie nur sehr langsam trocknet. Teile deine Kleidung in Gedanken am besten in separate Kategorien auf:

  • Die Basisschicht oder Schweißtransportschicht: Die Basisschicht aus Wolle oder Polyester ist vor allem bei kühlen bis kalten Temperaturen und in großen Höhen äußerst wichtig.
  • Wanderkleidung: Dazu gehören eine Hose, ein T-Shirt und ein Hemd aus Nylon und/oder Polyester als Sonnenschutz sowie ein Sonnenhut.
  • Isolationsschicht: Bei wirklich kalten Temperaturen brauchst du unter Umständen auch eine Daunenweste oder -jacke, einen leichten Fleecepullover, eine warme Mütze und Handschuhe.
  • Regenbekleidung: Wir empfehlen dir, unabhängig von der Wettervorhersage immer eine wasserdichte Jacke mitzunehmen. Wenn viel Regen vorhergesagt ist, solltest du auch eine Regenhose einpacken.

Ist deine Kleidung schmutzig geworden? Hier erfährst du, wie du Flecken unterwegs loswirst.

Wandertour ruhig angehen

Zu Beginn deiner Wanderung willst du vielleicht am liebsten mit Volldampf voraus marschieren und Kilometer abreißen. Wir empfehlen dir jedoch, es ruhig angehen zu lassen und dir etwas Zeit zu nehmen, um ein Tempo zu finden, dass du den ganzen Tag über beibehalten kannst. Auch wenn das bedeutet, langsamer oder schneller als der Rest der Gruppe zu sein. Am Anfang mag es sich unangenehm anfühlen, aber nach ein paar Kilometern und vor allem, wenn es mal bergauf geht, wirst du froh sein, dass du deine Energie gespart hast.

„Leave No Trace“ – Keine Spuren hinterlassen

Herrliche Wanderwege bleiben nur dann herrlich, wenn wir sie alle mit Respekt behandeln. Auch wenn keiner von uns die Absicht hat, der Natur Schaden zuzufügen, wissen viele Menschen oft nicht, was sie tun müssen, um sie zu pflegen. Die Leave-No-Trace-Prinzipien sind sieben Prinzipien, die erklären, wie du von der Natur genießen kannst und gleichzeitig deinen Einfluss als Mensch auf die Natur minimierst. Wir raten dir, dir etwas Zeit zu nehmen, um dich mit diesen Prinzipien vertraut zu machen.

 

Die sieben Prinzipien sind:

  • Vorausschauend planen und vorbereiten
  • Nur auf robustem Untergrund wandern und zelten
  • Abfall ordnungsgemäß entsorgen
  • Die Natur an Ort und Stelle belassen
  • Die Auswirkungen von Lagerfeuern minimieren
  • Die Tierwelt respektieren
  • Rücksicht auf andere Besucher nehmen

Mit diesen grundlegenden Tipps hast du alles an der Hand, um dich optimal auf einen wunderschönen Wanderurlaub vorzubereiten. 

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