Organisieren

Besseres Selbstmanagement: So kriegst du es hin!

1 Likes
0 Comments

Anstatt „nein“ mal wieder „ja“ zum Babysitten oder zum neuen Projekt auf der Arbeit gesagt? Dabei hast du – schon wieder – ganz vergessen, was du stattdessen wirklich machen wolltest. Aber was willst du denn eigentlich? Was ist dir wichtig im Leben? Anders gefragt: Wie erreichst du genau das, was dein Herz schneller schlagen lässt? Wir geben dir Tipps, wie du Selbstmanagement besser meistern kannst!

Selbstmanagement: Auf zur inneren Zufriedenheit!

Herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist, fällt nicht jedem leicht. Die richtige Entscheidung, für dich als Person, zu treffen, ist nämlich eine Kunst. Gott sei Dank musst du dies auch nicht ganz alleine machen, denn es gibt zahlreiche Methoden und Tipps, die dich auf dem Weg zur inneren Ruhe und Zufriedenheit unterstützen können – los geht’s!

Selbstmanagement vs. Zeitmanagement

Zeit- wie Selbstmanagement werden oft in einem Atemzug genannt, was leider nicht ganz optimal ist. Klar, beide Techniken gehen Hand in Hand, aber an einem gewissen Punkt trennen sich die Wege zwischen den beiden. Wo Zeitmanagement sich darauf fokussiert, die 24 Stunden eines Tages einzuteilen – was also eher eine Arbeitsweise kennzeichnet, steht bei Selbstmanagement das Treffen der (richtigen) Entscheidungen im Scheinwerferlicht. Möchtest du deine Zeit richtig einteilen? Dann solltest du dir schon vorab darüber im Klaren sein, welche Entscheidungen Vorrang bekommen bzw. welche Ziele du erreichen möchtest.

Selbstmanagement Hand mit Blöcken

Methodenvielfalt: Die Qual der Wahl

Weniger Stress, den Tag selbst in die Hand nehmen und dabei die passenden Ziele setzen? Wo die Nachbarin hier auf Methode X schwört, empfiehlt dir der Friseur Methode Y: Welche ist aber die beste? Wir haben die Antwort für dich: keine! Welche Taktiken bzw. Techniken für dich nützlich sind, kannst nur du selbst entscheiden. Welche Methode zu einem passt, ist deshalb ganz unterschiedlich. Unser Kredo: Einfach ausprobieren! Wir haben die vier bekanntesten für dich kurz und knapp zusammengefasst. Nun hast du die Qual der Wahl:

  • Die Eisenhower-Methode: Genau, du liest es richtig: Eisenhower, der ehemalige US-Präsident. Ihm fiel mal ein, wie man am besten Ordnung in seinem Postkorb schaffen kann. Zuerst sollte man sich fragen, ob etwas wichtig oder unwichtig ist und danach, ob etwas eilig oder uneilig ist. Aus diesen zwei Fragen, lassen sich letztendlich vier Kategorien bilden:
    1. Wichtig und eilig
    2. Wichtig, aber nicht eilig
    3. Unwichtig, aber eilig
    4. Unwichtig und nicht eilig

Ob Postkorb, Terminkalender oder persönliche Ziele: Wenn man alle seine Aufgaben und Wünsche auf diese Art und Weise ordnen kann, fällt es dir um einiges leichter, die richtige Entscheidung zu treffen!

  • Die Pomodoro-Methode: Hat (leider) wenig mit dem Essen von Tomaten zu tun. Bei dieser „Tomatenmethode” geht es darum, dass man beim Erledigen bestimmter Aufgaben immer Pausen machen soll. Möchtest du innerhalb von 20 Minuten deine E-Mails beantworten? Prima, aber danach machst du fünf Minuten Pause – und dann kannst du übrigens gerne eine Tomate snacken. Mit Hilfe von Pausen wirst du garantiert weniger Stress erfahren.
  • Die SMART-Methode: Endlich mal eine Methode, die ihren Namen entspricht. Denn sich SMART Ziele zu setzen oder Pläne zu machen, ist eine richtig schlaue Entscheidung! So geht’s:
    1. Spezifisch: Bringe das, was du möchtest, genau auf den Punkt. Je spezifischer du bist in dem, was du möchtest, desto schneller kriegst du das hin!
    2. Messbar: Deine Ziele sollten messbar sein, damit du im Nachhinein checken kannst, ob du sie erreicht hast.
    3. Attraktiv: Die Lust sollte dir nicht vergehen, also sorge dafür, dass du Spaß an der Sache hast!
    4. Realistisch: In einer Woche 20 kg abnehmen? Schön wäre es vielleicht für manche … Was du dir vornimmst, sollte auch einigermaßen realisierbar sein.
    5. Terminiert: Irgendwann ist mal Ende im Gelände: Wann willst du dein Ziel erreicht haben?
  • Die GTD-Methode: Wieder eine Abkürzung! Diesmal geht es um Getting Things Done: Wenn dir die Methode von Eisenhower zu aufwendig oder nicht sinnhaft erscheint, machst du es einfach in einer simpleren Form. Entscheide, was dir am wichtigsten erscheint und was weniger. Anhand davon kannst du besser eine passende Entscheidung treffen!

Motivation

Methoden: check! Aber dran zu bleiben, ist eine andere Nummer. Wenn du motiviert bist und bleibst, gelangst du schneller ans Ziel. Versuche deshalb immer, Erfolge zu feiern! Du kannst richtig stolz sein, auf das, was du bisher geschafft hast. Also, dir selbst auf die Schulter zu klopfen, ist „Part of the Job”! Hast du trotzdem manchmal Schwierigkeiten, den Kopf wieder hochzuhalten? Suche dir einen Buddy – denn gemeinsam schaffst du mehr! Und zu guter Letzt: Raus aus den Routinen. Etwas machen, weil du es halt eben immer so gemacht hast, ist kein guter Anhaltspunkt. Traue dich mal etwas: Eine neue Welt könnte sich für dich auftun!

 

Denke immer daran: Nicht alles verläuft immer nach Plan, aber das wäre irgendwie auch langweilig, oder? Wenigstens weißt du jetzt, wie du den Alltag in den Griff bekommen kannst und dabei deine eigenen Ziele und Wünsche nicht aus dem Auge verlierst! Meisterhaftes Managen wünscht dir dein Frag Team Clean!

Hat dieser Artikel gefallen?

1

0 Kommentar