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Tipps für mehr Ordnung im Haushalt

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Wie schön wäre es, wenn dauerhaft Ordnung im Haushalt herrschte! Ein perfekt organisiertes Zuhause, in dem auch unangekündigte Gäste zu jeder Zeit geordnete Verhältnisse vorfinden: Im Alltag scheint das für viele unerreichbarer zu sein. Die gute Nachricht: Schon kleine Maßnahmen führen zu einer sichtbaren Verbesserung! Mit unseren Tipps sorgst du mit wenig Aufwand für mehr Ordnung in deinem Haushalt.

Das ewige Streben nach Ordnung im Haushalt

Du wünschst dir sehnlich, nach Feierabend endlich mal in ein Zuhause zu kommen, in dem nicht direkt der nächste Berg Arbeit auf dich wartet? Dann geht es dir so wie dem Großteil der Menschen. Ein konstantes Level an Ordnung im Haushalt zu halten, ist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung – zumindest dann, wenn man nicht in der glücklichen Lage ist, eine Haushaltshilfe zu beschäftigen.

 

Ordnung im Haushalt ist nicht nur praktischer und hygienischer, Chaos und herumfliegende Gegenstände stellen auch eine echte psychische Belastung dar. Wer ständig das Gefühl hat, bei allem hinterherzuhinken, schafft es selten, einfach mal abzuschalten und Körper und Geist die wohlverdiente Ruhepause zu gönnen. Wenn du dich von dem emotionalen Ballast befreien möchtest, den Unordnung im Haushalt mit sich bringt, gibt es einiges, was du tun kannst.

Der erste Schritt zu mehr Ordnung im Haushalt: Aussortieren

Je weniger Altlasten vorhanden sind, desto einfacher ist es, langfristig Ordnung im Haushalt zu halten. Weniger unnötiger Kram bedeutet mehr Platz in Schränken und Schubladen – und damit die Möglichkeit, die wirklich wichtigen Dinge übersichtlich zu sortieren. Gehe auf Erkundungstour in deinem Haushalt und nimm dir nach und nach jede Ecke vor. Als Grundregel gilt: Alles, was du in den letzten zwölf Monaten nicht benutzt hast, brauchst du mit großer Wahrscheinlichkeit nie wieder.

 

Dir vergeht beim Gedanken an eine Entrümpelung direkt die Lust? Dann gehe das Ganze in kleinen Schritten an. Statt einer riesigen Aktion funktioniert es auch, sich einen kleinen Bereich pro Tag oder pro Woche vorzunehmen. So entledigst du dich fast nebenbei der überflüssigen Dinge und machst den ersten Schritt zu mehr Ordnung im Haushalt. Wenn dir das Aussortieren schwerfällt, empfiehlt sich ein „Vielleicht“-Karton, den du nach einigen Monaten ein zweites Mal inspizierst. Hilfreich ist es außerdem, selten genutzte Objekte zu spenden oder zu verschenken: Oft fällt es leichter, sich zu trennen, wenn man weiß, dass jemand anderes mehr davon hat.

Auf dem Weg zu mehr Ordnung: Die Haushaltsanalyse

Als nächstes folgt die Analyse: Welches sind die kritischen Ecken in deinem Haushalt? Wo genau sich im Alltag das meiste ansammelt, ist von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich. Ist es der Stuhl im Schlafzimmer, der Boden vor der Waschmaschine oder die Küchenschublade? Indem du diese Orte identifizierst, kannst du anschließend die Prozesse optimieren und für mehr Ordnung im Haushalt sorgen. Wenn du Behälter zur Wäschetrennung aufstellst und jedes Familienmitglied sich daran gewöhnt, Schmutzwäsche direkt einzusortieren, sieht es vor der Waschmaschine sofort viel aufgeräumter aus.

 

Optimierte Arbeitsschritte und feste Strukturen sind die zentralen Elemente für mehr Ordnung im Haushalt. Stell daher sicher, dass alle Gegenstände in deiner Wohnung einen festen Platz haben, an den sie gehören – und gewöhne dich dann daran, sie nach Gebrauch sofort wieder dort hinzustellen. Eine veränderte Herangehensweise erfordert zwar zunächst ein wenig Disziplin, wird aber schon nach kurzer Zeit zur Gewohnheit.

Flächen und Böden freihalten

Damit jeder weiß, wo was hingehört, ist ein gutes Ordnungs- und Aufbewahrungssystem notwendig. Investiere in Kartons und Boxen in verschiedenen Größen und beschrifte sie so, dass der Verwendungszweck klar ist. Je kleiner die Gegenstände, desto kleiner sollte der entsprechende Container sein. Eine Sammelbox oder Schublade für heimatlose Gegenstände ist dabei in Ordnung – wichtig ist nur, diese in regelmäßigen Abständen auszusortieren.

 

Ein Aspekt, der rein optisch einen enormen Unterschied bei der Ordnung im Haushalt macht, ist das Freihalten von Flächen. Auf der Küchen-Arbeitsfläche, auf Kommoden und Tischen und auf dem Fußboden wird viel zu oft etwas „kurz abgestellt“ – und nichts ist bekanntermaßen beständiger als ein Provisorium. Sorge daher dafür, die Ordnung in deinem Haushalt so zu strukturieren, dass du dieses Risiko minimierst. Ein freier Stuhl im Schlafzimmer ist ein Magnet für schnell abgeworfene Kleidungsstücke, sieht unordentlich aus und ist auch für Textilien nicht ideal. Besser ist es, eine Sprossenleiter oder einen Garderobenständer aufzustellen, auf denen die Kleidung ordentlich aufgehängt wird und auslüften kann. Wandhaken sind ebenfalls eine hilfreiche Option, um Böden freizuhalten.

Langfristig mehr Ordnung im Haushalt: Die Fünf-Minuten-Aktion

Wenn du aussortiert, Prozesse optimiert und ein Aufbewahrungssystem entwickelt hast, gilt es jetzt, die Ordnung im Haushalt langfristig beizubehalten. Dabei hilft zum einen ein Putzplan, der bestimmte Aufräumarbeiten im Haushalt enthält. Eine äußerst effektive Methode, um die ganze Familie an mehr Ordnung zu gewöhnen, ist das Einführen einer täglichen Fünf-Minuten-Aktion: Definiert gemeinsam einen Zeitpunkt pro Tag, an dem alle Familienmitglieder fünf Minuten lang aufräumen, zum Beispiel täglich um 19 Uhr. Du wirst staunen, wie viel schon fünf Minuten ausmachen! Auch wenn anschließend noch immer viel zu tun ist: Gewöhne dich daran, auch mal Dinge liegenzulassen. Denn mal ehrlich – es gibt Wichtigeres im Leben als ein perfekt geputztes Haus.

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