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Marie Kondo – so sorgt die Aufräum-Königin für Glücksgefühle

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Sie ist Bestsellerautorin und Netflix-Star. Mit ihrer Aufräum-Philosophie hat Marie Kondo den Nerv der Zeit getroffen. Auch dir kann die Marie-Kondo-Methode helfen, mehr Ordnung in dein Zuhause zu bringen. Das Motto: Wirf unnötigen Ballast ab. 

Das Besondere an der Marie-Kondo-Methode

Sieben Millionen Mal hat sich der Ratgeber „Magic Cleaning“ der mittlerweile 35 Jahre alte Japanerin weltweit verkauft. Nach den Prinzipien von Marie Kondo aufzuräumen geht ganz einfach. Wichtige Regel dabei ist, alles auf einmal zu erledigen.

 

Marie Kondo, die sich offiziell Ordnungsberaterin nennt, legt Wert auf eine strikte Reihenfolge. Sie startet mit der Kleidung, dann kommen Bücher, Unterlagen, Papiere sowie Kleinkram an die Reihe und ganz zum Schluss Erinnerungsstücke, an denen dein Herz am meisten hängt. Du entrümpelst also zunächst jene Besitztümer, zu denen du keine besonders große emotionale Bindung hast. Bei ihnen fällt dir das Aussortieren leichter.

Schritt für Schritt ausmisten

Du kennst es bestimmt: Je mehr Tohuwabohu in deiner Wohnung herrscht, desto schwieriger wird es, einen Anfang zu finden. Diese To-do-Liste für das Ausrangieren bringt dich jetzt weiter.

Alles auf einen Stapel

Die Marie-Kondo-Methode erspart jede Menge Frust und führt zu Zufriedenheit, denn sie hilft selbst bei scheinbar hoffnungslosen Fällen und ist extrem effektiv. Und so geht es: Als Erstes wirfst du alle Kleidungsstücke, die du besitzt, auf einen Haufen – nicht nur die aus dem Schrank, sondern auch die aus dem Wäschekorb, den Kommoden und sämtlichen Ablagen. Auf diese Weise bekommst du einen Überblick, wie viel Kleidung du überhaupt hast. Genauso verfährst du dann bei deinen Büchern, den Papieren und Dokumenten, dem Kleinkram und den Erinnerungsstücken.

Was macht dich glücklich?

Jetzt nimmst du dir jedes Kleidungsstück (und danach die anderen Gegenstände) einzeln vor. Überlege, ob du das Rüschenhemd, die knallenge Stretch-Jeans oder den Parka wirklich noch brauchst oder das Stück in der Altkleidersammlung landen kann. Für Marie Kondo ist bei der Frage, ob etwas ausrangiert werden kann, entscheidend, inwiefern es dich wirklich glücklich macht, einen bestimmten Gegenstand zu besitzen oder nicht. Lautet die Antwort „ja“, darf er bleiben, wenn du die Frage verneinst oder nur den leisesten Zweifel hegst, muss er weg. 

Jeder Gegenstand hat einen Stammplatz

Wer sein Hab und Gut aussortiert, kann nach Auffassung von Marie Kondo seinen Hausstand auf bis zu zwei Drittel reduzieren. Den Rest gilt es nun, mit dem richtigen System zu verstauen. Jeder Gegenstand bekommt einen Stammplatz, an den du ihn immer wieder zurückbringst, nachdem du ihn verwendet hast. Marie Kondo ist sich sicher: So schaffst du dauerhaft Ordnung und sagst dem Chaos den Kampf an. 

Marie Kondo und dein Schrank

Nach der Marie-Kondo-Methode kannst du Kleidung so verstauen, dass du sie immer ganz schnell findest. Textilien wie Unterwäsche, Socken oder T-Shirts faltest du zu kleinen rechteckigen Paketen und legst sie danach aufrecht in den Schrank oder die Schublade. So sparst du Platz und musst den Schrank nicht durchwühlen, wenn du nach einem bestimmten Kleidungsstück suchst.

 

Außerdem rät die Aufräumexpertin dazu, nach Farben zu sortieren. Hellere Objekte gehören nach Marie Kondo in der Schublade nach vorne, dunklere nach hinten. Das verschafft dir nicht nur mehr Überblick, es hebt außerdem deine Laune.

 

Auch auf der Kleiderstange herrscht bei Marie Kondo ein klares Ordnungsprinzip: Die Bügel bilden eine steigende Linie. Schwere Jacken und Mäntel hängen links, leichte Blusen und Hosen rechts. In der Mitte haben Kleider, Strickjacken und Co. ihren Platz. Bei den Schuhen kommen schwere Stiefel nach unten und leichte Sandaletten nach oben. 

Marie-Kondo-Boxen sorgen für Überblick

„Komono“ nennt die Aufräum-Queen den Kleinkram im Haushalt. Dazu gehören Makeup, Badartikel, CDs, Elektrokleingeräte und andere Accessoires. Sie werden in Schachteln, Boxen und Schubladeneinsätzen – Marie Kondos Lieblingstools – verstaut. Wichtiges Marie-Kondo-Prinzip ist hier: Die Schubladen und Aufbewahrungsboxen maximal zu 90 Prozent füllen. So bleibt genug Platz zum Aus- und Einräumen und die Lade klemmt nicht wegen Überfüllung.

 

Die schwerste Aufgabe stellt dir Marie Kondo zum Schluss. Dann, so ihr Credo, bist du nämlich schon Entrümpelungsprofi und es fällt dir entsprechend leichter, dich von Erinnerungsstücken zu trennen. Von alten Fotos zum Beispiel, von Urlaubspostkarten oder von Muscheln, die du vor einer halben Ewigkeit am Strand gesammelt hast.

 

Wir hoffen, dir einen Überblick über die Marie-Kondo-Methode verschafft zu haben. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du deinen Alltag noch besser in den Griff bekommst, empfehlen wir dir unseren Beitrag zum Thema Schreibtisch organisieren und unsere Tipps für mehr Ordnung im Haushalt.

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1 Kommentar

  • Kiki1708
    Ich lebe seit Monaten danach, Unordnung? Hier im Haus keine Chance seit dem.
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