Braucht es die 90-Grad-Wäsche für hygienisch saubere Wäsche?

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Braucht es die 90-Grad-Wäsche für hygienisch saubere Wäsche?
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30, 40, 60 oder 90 Grad: Es gibt verschiedene Temperaturen, bei denen du deine Wäsche waschen kannst. Etabliert haben sich mittlerweile die niedrigeren Temperaturen. Hartnäckig hält sich jedoch das Gerücht, dass die 90-Grad-Wäsche als einzige bewirkt, dass Wäsche und Maschine wirklich keimfrei werden. Stimmt das? 

Die 90-Grad-Wäsche als einstige Geheimwaffe gegen Bakterien

Bakterien und Keime fühlen sich in feuchtem und warmem Klima wohl – also auch in der Waschmaschine und in (verschwitzter) Wäsche. Zu einem Problem kann das werden, weil Bakterien und Keime Krankheiten übertragen können. Trägst du also Pullover, Shirt und Co., auf denen sich die unsichtbaren Fieslinge breitgemacht haben, kannst du dich im schlimmsten Fall mit Krankheiten anstecken. Das gilt auch für andere Textilien, zum Beispiel Bettwäsche oder Handtücher. Um dem vorzubeugen ist eine gründliche Reinigung jeder Art von Stoffen deiner Kleidung empfehlenswert.

Lange Zeit galt für Textilien die 90-Grad-Wäsche als alleiniges Mittel gegen Keime und Bakterien. Doch mittlerweile weiß man: Ganz so streng ist das oberste Gebot für ‚keimfreie‘ Wäsche nicht.

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Alternativen zur 90-Grad-Wäsche gegen Bakterien

Bakterien und Keime fühlen sich in feuchtem und warmem Klima wohl – also auch in der Waschmaschine und in (verschwitzter) Wäsche. Zu einem Problem kann das werden, weil Bakterien und Keime Krankheiten übertragen können. Trägst du also Pullover, Shirt und Co., auf denen sich die unsichtbaren Fieslinge breitgemacht haben, kannst du dich im schlimmsten Fall mit Krankheiten anstecken. Das gilt auch für andere Textilien, zum Beispiel Bettwäsche oder Handtücher. Um dem vorzubeugen ist eine gründliche Reinigung jeder Art von Stoffen deiner Kleidung empfehlenswert.

Lange Zeit galt für Textilien die 90-Grad-Wäsche als alleiniges Mittel gegen Keime und Bakterien. Doch mittlerweile weiß man: Ganz so streng ist das oberste Gebot für ‚keimfreie‘ Wäsche nicht.

90-Grad-Wäsche: Nicht gerade umweltfreundlich

Nicht zuletzt aus ökologischer Sicht ist die 90-Grad-Wäsche nicht mehr zeitgemäß, denn sie frisst eine Menge Strom. Eine Maschine im 90-Grad-Waschgang verbraucht laut Statistiken bis zu 50 Prozent mehr Strom als eine Maschine, die bei 60 Grad läuft. Das ist zum einen nicht besonders nachhaltig, zum anderen kostet es dich bares Geld.

Tipp zum Weiterlesen: Wie du mit deiner Waschmaschine Energie sparst (https://www.frag-team-clean.de/de/startseite/der-umwelt-zuliebe/energie-sparen-waschmaschine.html), erklären wir dir ausführlich an anderer Stelle. 

Weitere Tipps: Was noch gegen Bakterien hilft

Grundsätzlich gilt: Lass getragene Wäsche, Handtücher und andere Textilien nicht lange feucht in der Sporttasche oder im Wäschekorb liegen. Besser ist es, die Kleidung direkt zu waschen oder sie zumindest schnell an einem gut gelüfteten Ort durchtrocknen zu lassen. Fertig gewaschene Wäsche hängst du am besten ebenfalls schnell zum Trocknen auf.

Ähnliches gilt auch für deine Waschmaschine: Lass die Maschinentür und das Waschmittelfach nach jedem Waschgang eine Zeit lang offenstehen, damit eventuelle Feuchtigkeit trocknen kann. Rückstände von Waschmitteln kannst du einfach wegwaschen bzw. -wischen. Prüfe außerdem regelmäßig Gummidichtungen, Siebe und andere Kleinteile auf Verschmutzungen und reinige diese regelmäßig. Beschädigte Teile sollten schnell ausgetauscht werden, da sich an und in Rissen gerne Schmutz und Bakterien ablagern.

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