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Kleidermotten bekämpfen: So wirst du sie los

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Vom selbst gemachten Lavendelsäckchen im Schrank bis zu Kleidung in der Gefriertruhe – hier erfährst du die besten Tipps, wie du Kleidermotten wirksam entfernen, ihnen vorzubeugen und sie nachhaltig bekämpfen kannst.

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Kleidermotten erkennen und bekämpfen

Es ist der Albtraum: Du öffnest deinen Kleiderschrank und entdeckst einen Kleidermottenbefall. Abgesehen davon, dass das ziemlich eklig ist, können die Motten auch deiner Kleidung schaden. Klarer Fall: Die Biester müssen weg. Um Kleidermotten wirksam zu bekämpfen, ist es aber erst mal wichtig zu wissen, woher sie überhaupt kommen.

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Woher kommen Kleidermotten?

Motten kommen leider nicht nur durch das geöffnete Fenster, sie finden ihren Weg auch durch kleinste Ritzen und Spalten. Fliegengitter an den Fenstern können helfen, doch oft stecken die Eier der Motten bereits in neuen Teppichen oder Decken. Dort schlüpfen sie – und haben es dann nicht mehr weit bis in den nächsten Kleiderschrank.

 

Um Kleidermotten vorzubeugen, ist es daher wichtig, dass du Schränke immer bis in die hintersten Ritzen und Ecken saugst und auswischst. Dort nisten sich die kleinen Störenfriede nämlich besonders gerne ein.

Was lockt Kleidermotten an und wie kann ich meine Kleidung schützen?

Textilmotten fühlen sich von Schweißrückständen, Fett- und Hautpartikeln magisch angezogen – sie sind die Leibspeise von Mottenlarven, die die Löcher in die Textilien fressen. Es gibt zum Glück ein paar Maßnahmen, mit denen sich dies bestmöglich verhindern lässt.

  • Kleidung lüften
    Wenn du ein Kleidungsstück getragen hast, solltest du es danach immer auslüften lassen. Das ist die einfachste Methode, um Kleidermotten fernzuhalten.
  • Vor dem Einlagern Kleidung reinigen
    Bevor du Sommer- oder Winterkleidung einlagerst, wäschst du sie oder gibst sie in die Reinigung. So schließt du aus, dass sich Motten oder ihre Eier in der Kleidung befinden.
  • Kleidung sicher einlagern
    Willst du deine Kleidung besonders wirksam schützen, wickelst du die gereinigten Textilien einzeln in Zeitungspapier oder Plastiktüten oder hängst sie in Kleidersäcken aus Plastik auf. Noch besser sind Vakuumsäcke aus dem Supermarkt: Kleidung, die du länger nicht brauchst, darin verstauen und mit einem Staubsauger die Luft im Sack absaugen. Wenn du Winterkleidung richtig einlagerst, kannst du Kleidermotten effektiv vorbeugen.
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Wie kann ich Kleidermotten erkennen und entfernen?

An kleinen, unregelmäßigen Löchern in deinen Kleidungsstücken und Gespinsten, in denen winzige Stoffreste kleben, erkennst du, dass Mottenlarven zugeschlagen haben.
Sieh am besten alle drei Monate deine Kleidung durch, vor allem solche Textilien, die du nur selten trägst. Ist ein Kleidermottenbefall erkennbar und willst du das gute Stück behalten, helfen Hitze oder eisige Kälte gegen Motteneier und -larven: Wasche die befallenen Textilien bei mindestens 60 °C, sofern die Angaben auf dem Pflegeetikett dies zulassen. Hier kannst du ein beliebiges Waschmittel auswählen. Für bunte oder weiße Wäsche empfiehlt sich zum Beispiel Weißer Riese Color Gel oder Persil Universal-Gel und für spezielle und empfindliche Gewebe Perwoll für Wolle und Feines. Tipps zum Waschen findest du hier. Andernfalls steckst du die Kleidung in eine Plastiktüte und legst sie für einige Tage ins Gefrierfach. Mit beiden Methoden kannst du Kleidermotten effektiv bekämpfen.

Wie kann ich Kleidermotten vorbeugen?

Motten reagieren sensibel auf Gerüche – schon leichter Schweißgeruch zieht sie an. Ebenso stoßen sie andere Gerüche ab. Hilfreich sind daher Anti-Motten-Mittel aus dem Handel, zum Beispiel Mottenkugeln, Mottenpapier oder Pheromonfallen. Du kannst beim Bekämpfen der Kleidermotten aber auch leicht auf Chemie verzichten. Der Duft von Zedernholz oder Lavendel empfinden die meisten von uns als sehr angenehm – Motten mögen ihn jedoch gar nicht.

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