Inspiration

Wie kann man einen Gemeinschaftsgarten anlegen?

Der Urban Gardening-Virus hat dich erwischt? Du möchtest mit Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen zusammen säen und ernten? Wir zeigen dir, wie dies funktioniert!

 

In den interkulturellen Gärten, Nachbarschafts-, Stadtteil- oder Kiezgärten und Selbsternteprojekten wird genau das gemacht. Was alle gemeinsam haben? Sie bringen Leute zusammen, die ihr gesundes Gemüse in netter Gesellschaft selbst produzieren wollen.

Gemeinsame Sache machen

Wenn du in der Stadt lebst, hast du bestimmt Läden, Cafés und Kinos ganz in der Nähe. Aber Felder mit Gemüse und Obstbäume sind meist nur am Stadtrand oder noch weiter weg zu finden. Dabei gibt es dafür eine naheliegende Lösung: Gemeinschaftsgärten.

Urbane Gardening

Du findest Gemeinschaftsgärten mittlerweile in fast allen Großstädten: Von Aachen, Berlin, Hamburg und Köln bis hin zu München, Hamburg oder Düsseldorf. Oft sind es städtische Flächen, auf denen die Gärten entstehen. Neben selbst gezogenem Gemüse wachsen und gedeihen hier auch soziale Kontakte: Ein Gemeinschaftsgarten ist eine guter Treffpunkt für nette, gleichgesinnte Leute.

Mobile Gemeinschaftsgärten

Eine besondere Form ist der mobile Gemeinschaftsgarten. Oft werden Flächen, die für den Gemeinschaftsgarten genutzt werden, nur zeitlich begrenzt zur Verfügung gestellt. Damit die Pflanzen leicht umziehen können, werden sie deshalb oft auf Paletten, in Kisten oder in Fässern – und nicht am Boden – gepflanzt. Diese Hochbeete können dann ganz einfach mit einem Gabelstapler zu ihrem neuen Standort transportiert werden.

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Vom Suchen, Finden und Selbstmachen

Wenn du Interesse an einem solchen Projekt hast, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du nimmst Kontakt zu einem schon bestehenden Gemeinschaftsgarten in deiner Nachbarschaft auf oder du fragst einfach deine Freunde und Nachbarn, ob ihr nicht gemeinsam eine kleine Fläche suchen und euer eigenes Gartenprojekt starten wollt. Flächen stellen zum Beispiel öffentliche Träger wie Städte, Gemeinden und Kommunen, teils auch Kirchen und Stiftungen, zur Verfügung.

Eine weitere Option sind Kleingartenvereine. Hier gibt es die Möglichkeit, gemeinsam einen Schrebergarten zu pachten, um eigenes Obst, Gemüse und Kräuter zu züchten.

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Querbeet Züchten, Ernten und Genießen

Ein Gemeinschaftsgarten bringt viele Vorteile: Du bewegst dich an der frischen Luft, bist mit netten Leuten zusammen … und das vielleicht Beste: Du kommst in den Genuss von selbst angebautem Obst und Gemüse – und das schmeckt bekanntlich immer am besten, versprochen! Frag Team Clean wünscht dir viel Vergnügen beim gemeinsamen Züchten, Ernten und Genießen.