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Wasserführende Fußleistenheizung richtig einstellen

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Wasserführende Fußleistenheizung richtig einstellen
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Wenn es draußen kälter wird, solltest du sichergehen, dass deine wasserführende Fußleistenheizung ordentlich funktioniert. Und du möchtest dich auch bestimmt gut mit der Temperaturregelung auskennen. Da sich die wasserführende Fußleistenheizung an den Rändern des Fußbodens befindet, dort wo die Wände auf den Boden stoßen, kannst du mit diesen Tipps zur Regelung von Wassertemperatur und -durchfluss dafür sorgen, dass die Temperatur gleichmäßig fließend jeden Raum des Hauses gut erwärmt.

Varianten der Fußleistenheizungen

Wusstest du, dass wasserführende (hydronische) Sockelheizleisten völlig anders funktionieren als ihre Pendants, die elektrischen (mit Konvektion bzw. „Heißluft“ arbeitenden) Sockelheizleisten? Sie sehen zwar ähnlich aus und führen zum gleichen Ergebnis, nämlich dass du es warm und gemütlich hast, aber ihre unterschiedliche Funktionsweise solltest du kennen, damit du deine wasserführende Fußleistenheizung bequem und ganz nach Wunsch regulieren kannst. 

 

Unabhängig davon, ob du im eigenen oder einem gemieteten Haus wohnst, brauchst du unbedingt eine Gebrauchsanweisung deiner Heizung, damit du die Fußleistenheizung richtig einstellen kannst. Wenn du weißt, wie die Temperatur der Sockelheizleisten reguliert wird, spart das außerdem so einiges an Frust und Heizkosten. Hier erfährst du alles über die richtige Einstellung einer wasserführenden Fußleistenheizung.

Tipps zur wasserführenden Fußleistenheizung

  1. PASSE DIE TEMPERATUR DEINEM PERSÖNLICHEN BEDARF AN:
    Betrachten wir zunächst die wasserführenden Fußleistenheizungen und ihre Einstellmöglichkeiten. Wenn das Heizsystem gut funktioniert, wirst du das Optimum zwischen der Temperatur, die an der eigentlichen Sockelheizleiste herrscht, und der in der Nähe des Wandthermostats herrschenden Temperatur problemlos ermitteln können. Falls in der Sockelleiste selbst ein Thermostat eingebaut ist, kannst du dort die gewünschte Temperatur einstellen, sie dürfte dort aufgrund der Nähe zu den eigentlichen Heizelementen aber etwas heißer sein. Damit die erwärmte Luft gleichmäßig zirkulieren kann, halte Vorhänge, Möbel, Spielzeug etc. von der Sockelleiste fern. Fazit: Um die richtige Temperatur einzustellen, bedarf es vielleicht einiger Experimente und ein wenig Zeit, bis dann im gesamten Raum die gewünschte Wärme herrscht. 
  2. NUR GEDULD:
    Ein Merkmal der wasserführenden Fußleistenheizung ist, dass sie nach dem Prinzip von Wasserzirkulation in Leitungen heizt und es deshalb 20 bis 30 Minuten dauern dürfte, bis das Zimmer morgens warm ist. Erst dann wirst du die erste Tasse Kaffee in gemütlicher Wärme genießen können. Stelle dir die Temperatur so ein, dass du sie auf Kopfhöhe als angenehm empfindest und ändere die Einstellung anschließend nicht mehr.
  3. HEIZZONEN:
    Ein weiteres Merkmal der wasserführenden Fußleistenheizung in deinem Zuhause ist: wahrscheinlich sind die Sockelheizleisten so konzipiert, dass nur jeweils ein Raum geheizt wird, so dass sich im Haus unterschiedliche „Heizzonen“ ergeben. Das hat den Vorteil, dass es möglich ist, nur die Räume zu heizen, die du an dem Tag gerade nutzt, was dann natürlich Heizkosten spart! Also mach dir am besten einen „Heizplan“ für den Tag und heize jeweils nach Wunsch die „bewohnten“ Räume.

Junge, ist das heute kalt draußen! Wir haben dir mit unseren Tipps zur Regulierung einer Fußleistenheizung hoffentlich genügend eingeheizt. Bei uns findest du noch jede Menge andere Tipps für DIY-Projekte im Haushalt, um zum Beispiel einen Badheizkörper zu entlüften und eine Heizung zu entlüften, ohne dass ein Ventil vorhanden ist. Denke daran, dich bei Frag Team Clean anzumelden, um jede Menge Tipps und Angebote zu erhalten!

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