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Adventskalender basteln: Kreative Ideen für den Weihnachts-Countdown

Nicht nur für Kinder ist die Vorweihnachtszeit ohne einen Adventskalender fast nicht vorstellbar – immerhin versüßt er die Tage bis zum großen Fest. Doch lediglich in den Supermarkt gehen und einen Adventskalender kaufen – das wäre zu einfach, oder? Mit unseren Ideen bastelst du einen Adventskalender, den du am liebsten selbst behalten würdest.

Päckchen für Päckchen eine gute Idee

Das Wichtigste beim Basteln des Adventskalenders sind natürlich die kleinen Überraschungen und die Art und Weise, wie sie verpackt sind. Die naheliegendste Lösung ist sicherlich Geschenkpapier – zum Beispiel Papier mit Weihnachtsmotiv oder glänzende Folie. Die Kür sind hübsche Bänder, die du um jedes der 24 Päckchen wickelst.

 

Einen Adventskalender basteln kannst du aber auch mit anderen Verpackungsmaterialien: Wie wäre es zum Beispiel mit Butterbrot- oder anderen Papiertütchen, die du bemalst oder beklebst? Auch Pappbecher und Schachteln lassen sich individuell gestalten.

Adventskalender basteln und Verpackungen recyclen

Unser Profitipp für alle, die genauso auf Nachhaltigkeit stehen wie wir: Verpacke deine Geschenke in Materialien, die du das ganze Jahr über gesammelt hast. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch richtig günstig. Wie wäre es zum Beispiel mit Geschenkverpackungen aus diesen Alltagsutensilien?

  • leere Toiletten- oder Küchenpapierrollen
  • ausgewaschene Einmachgläser (für Marmelade, Mayo oder Senf)
  • Joghurtbecher
  • Konservendosen
  • Streichholzschachteln

Lass deiner Fantasie freien Lauf – vielleicht findest du ja noch andere Dinge in deiner Küche oder in anderen Räumen, die sich als Geschenkverpackung zum Basteln eines Adventskalenders eignen.

Die Zahlen für das Adventskalenderbasteln

Nach dem Verpacken geht es an das Nummerieren der Päckchen: Wenn sich der Untergrund dafür eignet, kannst du die Zahlen natürlich einfach direkt auf die Geschenke deines Adventskalenders schreiben. Verwende dafür einen speziellen Stift, beispielsweise einen Lackstift in Gold oder Silber – das wirkt auch gleich viel weihnachtlicher als Kugelschreiber. Du kannst auch kleine Anhänger basteln, auf die du anschließend die Zahlen schreibst.

 

Ein Tipp, wenn es schnell gehen soll: Solche Anhänger gibt es günstig und in allen erdenklichen Formen und Farben in Handarbeits- und Schreibwarenläden.

 

Im Internet findest du außerdem viele kostenlose Vorlagen für Anhänger – du brauchst sie nur noch auszudrucken und auszuschneiden und kannst dann deinen selbstgebastelten Adventskalender damit schmücken. Mindestens genauso praktisch wie diese Vorlagen sind übrigens Zahlensticker. Damit kann wirklich nichts schiefgehen.

 

Für ein bisschen Anarchie im Kinderzimmer kannst du natürlich auch einen Adventskalender ganz ohne Zahlen basteln. Dann kann sich der Nachwuchs jeden Tag frei für ein Geschenk entscheiden. Ob das gutgeht oder deine Kleinen tagtäglich vor der Qual der Wahl stehen? Probiere es einfach aus! Notfalls kannst du die Päckchen immer noch nachträglich nummerieren.

Das Arrangement der Päckchen

Du hast alle Päckchen gepackt und gegebenenfalls nummeriert? Dann stehst du nur noch vor der Frage, welche Form dein Adventskalender haben soll. Eine Schnur, an der die Päckchen aufgereiht hängen: Das ist schnell gemacht, aber nicht sehr kreativ. Wie wäre es, wenn du stattdessen einen großen Ast mit den Geschenken dekorierst? Du kannst die kleinen Gaben auch in Schachteln und Dosen legen und diese zu einem Weihnachtsbaum stapeln, der dann nach und nach abgebaut bzw. entpackt wird.

 

Vielleicht findest du irgendwo auch eine alte Obstkiste oder ein Körbchen, dass mit etwas Glitzerlack, Kunstschnee und einer Lichterkette zum stimmungsvollen Aufbewahrungsort für die kleinen Überraschungen wird. Ein alter Schuhkarton tut es mit etwas Dekoration auch. Wenn du genügend Platz in der Wohnung hast, kannst du auch einen Schlitten als Präsentationsfläche nutzen. Wenn du kleine Kinder hast, solltest du nur darauf achten, dass sie nicht mit dem Schlitten – samt Päckchen – ins Kinderzimmer sausen!

Die Geschenke für den Adventskalender selbst basteln

Natürlich kannst du nicht nur den Adventskalender, sondern auch die Geschenke selbst basteln. 24 Überraschungen für 24 Tage – das ist allerdings tatsächlich eine kreative Höchstleistung. Damit dir vor lauter Geschenke-Brainstorming nicht die vorweihnachtliche Stimmung flöten geht, kommen hier ein paar Ideen für die Füllung deines Meisterwerks:

  • Süßigkeiten selbst machen: Ob Kekse, Pralinen, Bonbons oder gebrannte Mandeln – es gibt viele Naschereien, die sich relativ leicht selbst herstellen und auch gut verpacken lassen.
  • Christbaumschmuck: Vor allem mit Kindern im Kindergarten- oder Grundschulalter ist der Herbst die ideale Zeit zum Basteln. Warum also nicht Christbaumschmuck für den Adventskalender basteln? Über Strohsterne oder Anhänger aus Salzteig im Adventskalender freut sich nicht nur die Oma – nur bei den Geschwisterkindern werden sie wahrscheinlich keine Begeisterung auslösen.
  • Gutscheine: Ein gemeinsamer Ausflug, ein Frühstück ans Bett, einmal das Zimmer freiwillig aufräumen – hier geht es nicht um Gutscheine zum Einkaufen, sondern um kleine Gefälligkeiten, über die sich der oder die Beschenkte bestimmt freut.
  • Gedichte oder Geschichten: Richtig besinnlich wird es mit kleinen Geschichten oder Gedichten, die du selbst verfasst und anschließend im Adventskalender verpackt. Es kann auch eine Geschichte mit 24 Kapiteln oder ein Gedicht mit 24 Versen sein.