Der Umwelt zuliebe

Kleidung verkaufen, spenden oder tauschen

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Der Kleiderschrank ist ausgemistet und der Keller endlich mal wieder aufgeräumt. Aber eine Frage bleibt: Was passiert nun mit der Kleidung nach dem Aussortieren? Wir geben dir die besten Tipps zur Wiederverwertung deiner Sachen.

Wo und wie kannst du deine aussortierten Klamotten verkaufen?

Du kannst deine alte Kleidung selbst verkaufen. Das ist besser, als die Sachen wegzuwerfen, und bringt dir auch noch einen Gewinn. Willst du deine Klamotten verkaufen, hast du mehrere Möglichkeiten:

  • Floh- und Trödelmärkte
    Floh- und Trödelmärkte finden regelmäßig in jeder Stadt statt. Nachteil: Du musst eine Standgebühr bezahlen. Schnappe dir daher am besten deine besten Freunde und teile einen Stand mit ihnen. Das ist nicht nur günstiger, sondern die Gesellschaft lässt auch die Zeit in besucherschwachen Phasen schneller vergehen. Und falls du die ein oder andere Jeans nicht los wirst, bleibt dir immer noch die Option, die alte Jeans zu kürzen, um zu schauen, ob sie dir so besser gefällt.
  • Garagenverkauf
    Kostenlos, aber bestimmt nicht umsonst ist ein selbstorganisierter Garagentrödel. Vielleicht schließen sich ja sogar deine Nachbarn an? Damit zahlreiche Besucher kommen, kannst du kleine Handzettel in die Briefkästen der Nachbarschaft werfen. Kleinanzeigen im Internet oder im Lokalblatt lohnen sich, wenn du große Mengen Kleidung verkaufen möchtest. Auf vielen Onlineplattformen kosten private Anzeigen nicht mal etwas. Sorgst du dann noch mit Kaffee und Kuchen für Stimmung, steigt sicher auch die Kauflust.
  • Alte Klamotten verkaufen im Internet
    Im Internet kannst du rund um die Uhr ohne Standaufbau Klamotten verkaufen. Neben bekannten Plattformen wie eBay gibt es auch spezielle Verkaufsseiten für Kleidung, Accessoires und Schuhe. Wer weiß: Vielleicht wartet online ja schon jemand, der deine Kleidung kaufen möchte.
  • Second-Hand-Laden
    Kleidung verkaufen zu lassen ist natürlich der bequemste Weg. Wenn du deine ausrangierten Sachen in den nächstgelegenen Second-Hand-Laden bringst, erhältst du dort entweder gleich einen auf Schätzung basierenden Gegenwert oder aber nach dem Verkauf der Sachen eine Provision. Alles Weitere übernimmt der Laden für dich.

Klamotten aussortieren und tauschen

Möchtest du deine Kleidung tauschen, hast du zwei Möglichkeiten:

  • Tauschparty zuhause
    Voll im Trend: Organisiere eine private Tauschparty. Deine Freunde werden die Idee bestimmt begrüßen! Wenn jeder gut erhaltene Stücke mitbringt, haben alle eine Chance, selbst etwas Lohnenswertes zu ergattern, und müssen alte Kleidung nicht verkaufen. Dazu macht das Ganze natürlich noch richtig Spaß.
  • Via App und Internet eintauschen
    Tauschbörsen bieten eine Plattform, um sich mit anderen Nutzern – im wahrsten Sinne – auszutauschen. Die Anmeldung ist meistens kostenlos und du kannst entweder über ein Punktesystem oder durch die direkte Kontaktaufnahme mit Tauschpartnern deine Wunschartikel im Tausch gegen von dir nicht mehr benötigte Sachen bekommen. So wirst du deine Kleidung auch nach dem Entrümpeln deines Kleiderschranks los – und ergatterst vielleicht direkt neue Lieblingsstücke.
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Wie kannst du beim Neu-Einkleiden sparen?

Viele Modehäuser und Geschäfte sammeln mittlerweile Altkleider in sogenannten I:CO-Boxen, um sie im Anschluss zu recyceln und neue Produkte daraus herzustellen. Du kannst dort beim nächsten Shoppingbummel alte Kleidung, Schuhe und auch Accessoires einwerfen und bekommst im Gegenzug Prozente oder einen Gutschein vom jeweiligen Geschäft. So schonst du die Umwelt und gleichzeitig deinen Geldbeutel. Außerdem spenden die Anbieter für jedes Kilo gesammelter Kleidung eine bestimmte Summe für soziale Projekte. Eine tolle und lohnende Alternative zum Verkaufen der Kleidung.

Wie kannst du alte Kleidung spenden?

Tue etwas Gutes und gib deine Kleidung nach dem Aussortieren an bekannte Hilfsorganisationen. Auf der Internetseite des Dachverbandes FairWertung e. V. findest du Institutionen in deiner Nähe, die deine Kleiderspende gern entgegennehmen und für einen guten Zweck verwenden. In den Filialen der Hilfsorganisation Oxfam zum Beispiel nehmen ehrenamtliche Mitarbeiter Kleidung und Spielzeug entgegen, verkaufen diese weiter und spenden den Erlös an wohltätige Zwecke.

 

Ob beim Verkauf oder als Spende für Hilfsorganisationen, stets gilt: Nur gut erhaltene, saubere Kleidungsstücke sind willkommen und bringen den gewünschten Erfolg.

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