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Kartoffeln lagern: So bleiben die Knollen lange genießbar

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Ein Sack Kartoffeln ist schnell gekauft, das Zubereiten und Essen dauert dann aber meist deutlich länger. Wie man Kartoffeln lagert und worauf man dabei achten sollte, erklären wir dir hier.

Wie lagert man Kartoffeln?

Dank ihrer Vielseitigkeit sind Kartoffeln ein fester Bestandteil der heimischen Küche. Ob gekocht, püriert, gebraten, frittiert oder als Salat – Kartoffeln schmecken eigentlich immer köstlich, machen satt und glücklich. So ist es also eigentlich eine klare Sache, dass man die Knollen am besten auf Vorrat zuhause hat. Doch alles steht und fällt mit der richtigen Aufbewahrung der Kartoffeln. Wo und wie sollte man sie lagern, damit sie nicht schrumpfen oder schimmeln? Wir kennen die Antworten.

Kartoffeln im Keller lagern

Es mag keine ganz große Überraschung sein, aber solltest du zu den wenigen Menschen gehören, deren Haus noch über einen klassischen Kartoffelkeller verfügt, ist das natürlich der beste Ort für die Erdäpfel. Ein gewöhnlicher Keller tut es aber auch und unterscheidet sich eigentlich auch nicht großartig von dem speziellen Gewölbe. Dunkel, trocken und kühl (aber nicht zu kalt) haben es die Knollen am liebsten, und das können auch viele herkömmliche Keller bieten. Am besten deckst du die Kartoffeln für die optimale Lagerung lose mit ein paar Zeitungen ab. Dazu solltest du dafür sorgen, dass die einzelnen Knollen sich nicht gegenseitig plattdrücken und sie auch ab und zu durchmischen, damit sie genügend Luft bekommen.

Vor dem Lagern: Die Kartoffeln bestmöglich vorbereiten

Aber auch wenn du entweder keinen oder nur einen kleinen Keller hast, kannst du Kartoffeln richtig lagern. Wichtig dafür sind allerdings ein paar Vorbereitungen.

  • Aussortieren
    Bereits beschädigte Kartoffeln sollst du nicht wegwerfen, schließlich lassen sie sich immer noch gut verwenden. Nur zur Lagerung eignen sie sich nicht. Daher sortierst du sie am besten aus und brauchst sie sofort auf. Die anderen Kartoffeln kannst du lange lagern.
  • Trocknen
    Bevor du die Kartoffeln lagern kannst, solltest du sichergehen, dass sie trocken sind. Im Zweifel trocknest du lieber noch einmal nach, damit sie dann wirklich ohne Feuchtigkeit aufbewahrt werden können.
  • Umverpacken
    Folienverpackungen sind schlecht für die Knolle. Am besten verpackst du sie einem Jute- oder Leinenbeutel. Auch ein Korb oder eine Holzkiste eignen sich, wenn du diese vorher mit etwas Zeitungspapier auslegst.

Ein Heim für die Kartoffel: Die richtige Aufbewahrung

Nun gibt es drei Dinge, die deine Kartoffeln bei der Aufbewahrung benötigen. Sofern du diese bieten kannst, kannst du Kartoffeln auch lange lagern.

  • Die richtige Temperatur
    Kartoffeln mögen es zwar kühl, zu kalt darf es aber auch nicht sein. Bereits ab einer Temperatur von ungefähr 10 °C beginnen sie zu keimen. Wenn sie bei unter 4 °C gelagert werden, wandelt sich ihre Stärke in Zucker um und versaut damit den Geschmack. Aus diesem Grund gehören die Knollen auch nicht in den Kühlschrank. Wenn du Kartoffeln richtig lagern möchtest, empfiehlt sich also eine Temperatur zwischen 4 und 8 °C.
  • Dunkelheit
    Kartoffeln mögen die Dunkelheit. Während diese im Keller in der Regel gegeben ist, musst du an anderen Lagerorten nachhelfen. Bewahrst du die Kartoffeln in einem Beutel auf, sind sie auch in der Wohnung vor Licht geschützt. Ansonsten bietet sich auch eine Abstellkammer an, sofern diese kühl genug ist.
  • Trockene, frische Luft
    Für die optimale Lagerung benötigen Kartoffeln Trockenheit, da sie sonst schnell schimmeln. Wichtig ist außerdem eine gute und stetige Durchlüftung.

Zutrittsverbot für Obst

Kartoffeln vertragen sich überhaupt nicht gut mit Obst. Bei der Lagerung solltest du sie daher vor allem von Äpfeln fernhalten. Die Äpfel bringen die Erdäpfel nämlich zum Keimen. Du siehst, es ist durchaus sinnvoll, sich zu informieren, wie man auch anderes Gemüse am besten lagert.

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