Der Umwelt zuliebe

Biotonne: Alles, was du über die richtige Entsorgung deines Biomülls wissen musst

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Küchen- und Gartenabfälle getrennt sammeln und so wiederverwerten? Eine sehr gute Idee! Wie du deinen Bioabfall richtig trennst und was alles in die Biotonne darf, erfährst du hier.

Müll trennen und so die Umwelt schonen

Müll richtig zu trennen, ist prinzipiell eine gute Idee – und Biomüll bildet da keine Ausnahme. Essensreste und ähnliches zu sammeln und vernünftig zu kompostieren, ist schließlich gut für die Umwelt. Um das Kompostieren zu erleichtern und Bioabfall auch dann zu sammeln, wenn die örtlichen Gegebenheiten keinen eigenen Komposthaufen ermöglichen, gibt es die Biotonne. Was es damit auf sich hat, was mit dem Bioabfall passiert, was du beachten solltest und natürlich was eigentlich in die Biotonne darf (und was nicht), erfährst du hier.

Verschiedene Regeln für die Biotonne

Allgemeingültige Regelungen für „die“ Biotonne sind gar nicht so einfach zusammenzufassen. Die einzelnen Kommunen entscheiden nämlich, wie sie mit den Tonnen umgehen. Während Biotonnen in vielen Städten kostenlos bestellt und dann regelmäßig geleert werden können, wird in anderen Landkreisen eine Gebühr erhoben. Auch was genau in den Biomüll darf, kann von Ort zu Ort unterschiedlich sein. Maßgeblich für diese Entscheidung ist die Frage, wie der Bioabfall weiter verwertet werden kann. Genaue Informationen zu der Biotonne bei dir zuhause findest du in der Regel auf der Website der Stadt oder des Kreises oder bei deinem örtlichen Entsorgungsunternehmen.

Was darf in die Biotonne?

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass die Biotonne für organische Küchen- und Gartenabfälle gedacht ist. Diese können kompostiert und so später verwertet werden. Wichtig ist auch, dass sämtliche Abfälle nur in haushaltsüblichen Mengen gesammelt und zur Verwertung abgegeben werden sollen. Für größere Mengen gibt es alternative Sammel- und Abholmöglichkeiten.

Im haushaltsüblichen Rahmen dürfen allerdings folgende Abfälle in die Biotonne gegeben werden:

  • Brot und Backwaren
  • Essensreste
  • Fisch, Fleisch- und Wurstreste (inklusive Knochen)
  • Gartenabfälle, wie Blumenerde, tote Pflanzen, Rasen und Gras
  • Holz- und Sägespäne von unbehandeltem Holz
  • Joghurt und andere Milchprodukte
  • Kaffeesatz und -filter
  • Käse
  • Kleintierexkremente
  • Obst und Gemüse

Während einige Kommunen auch die Entsorgung von Fetten, Ölen und Holzresten in der Biotonne erlauben, ist dies in anderen Kommunen untersagt. Wie du dann zum Beispiel Frittieröl richtig entsorgst, erfährst du hier.

Was darf nicht in die Biotonne?

Andere Abfälle dürfen allerdings nie in die Biotonne gegeben werden, da sie nicht kompostiert werden können. Dazu gehören:
 
  • Asche
  • Blumentöpfe
  • Düngemittel
  • Glas
  • Behandelte Holzreste
  • Hundekot
  • Hygieneartikel
  • Kleintierstreu
  • Leder
  • Papier und Pappe
  • Plastik
  • Textilien
  • Verpackungen
  • Windeln
  • Zigarettenstummel

Diese Abfälle gehören in den Restmüll, die gelbe Tonne oder in den Papiermüll.

Welche Farbe hat die Biotonne?

Welche Farbe die Biotonne hat, ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Typisch sind allerdings komplett grüne oder braune Tonnen oder schwarze Tonnen mit einem grünen oder braunen Deckel. 

Was sollte man bei der Biotonne noch beachten?

Wenn du eine Biotonne bestellst oder bereits eine hast, solltest du darauf achten, wo du sie aufstellst. Ideal ist ein schattiger Platz, um unangenehmen Geruch bestmöglich zu vermeiden. Zudem sollte die Biotonne regelmäßig geleert werden und der Deckel stets geschlossen bleiben, um neugierige Tiere und Ungeziefer fernzuhalten. 

Was passiert mit meinem Biomüll?

Je nach Art des Mülls und den Gegebenheiten in der jeweiligen Gemeinde wird der Bioabfall entweder kompostiert oder sogar zu Biogas umgewandelt. Aus dem Kompost wird Humus, der dann wieder für den Anbau genutzt werden kann. Das Biogas wird zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt. 

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