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Tipps für gesunde Zimmerpflanzen

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Eine in Gelb gekleidete Frau spielt mit Pflanzen
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Für viele von uns ist das Aufstellen von Zimmerpflanzen ein wesentlicher Bestandteil der Inneneinrichtung. Sie beleben den Raum, besitzen stimmungsaufhellende Eigenschaften und sind recht pflegeleicht ... bis zu dem Moment, in dem du welke Blätter und gelbe Ränder bemerkst oder die ganze Pflanze schlaff zu einer Seite herabhängt. Der Trick besteht darin, alle gängigen Probleme mit Zimmerpflanzen durch die richtige Pflege bereits im Keim zu ersticken.

 

Doch anstatt um den heißen Brei herumzureden, kommen wir lieber gleich zur Sache – mit unseren Tipps zur Pflege von Zimmerpflanzen.

 

Halte die Gießkannen bereit!

So sorgst du für lebendige und gesunde Zimmerpflanzen

Diese Tipps beantworten die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Zimmerpflanzen, doch man darf nicht vergessen, dass jede Pflanzenart einzigartig ist und möglicherweise eine andere Pflege benötigt. Um deinen Zimmerpflanzen die beste Pflege zu bieten, ist es von Vorteil zu wissen, welche Pflanzen du besitzt und welche grundsätzlichen Bedürfnisse sie haben. Du kannst dich online oder bei deinem Gartencenter vor Ort darüber informieren. Wenn du weißt, ob deine Pflanze aus den Tropen oder der Wüste stammt, kannst du beispielsweise gut verstehen, dass sie besonders viel oder wenig Wasser braucht.

1. Zimmerpflanzen nicht überwässern

Es mag dich überraschen, aber Überwässerung ist der Hauptgrund dafür, dass Zimmerpflanzen nicht gedeihen. Gelbe Blätter können ein Zeichen für Überwässerung sein. Einige Pflanzen mögen zwar feuchte Erde, aber bei den meisten – insbesondere Kakteen – solltest du die Erde zwischen dem Gießen austrocknen lassen. Als allgemeine (grüne) Daumenregel gilt: Je dünner die Blätter, desto mehr Wasser benötigen sie. Farne mit ihren feinen Wedeln benötigen beispielsweise viel mehr Wasser als Sukkulenten mit ihren fleischigen Blättern, die sogar mit einmal Gießen im Monat auskommen.

 

Hebe beim Gießen am besten die Blätter etwas an und gib das Wasser direkt auf die Erde, bis du unten ein wenig Wasser austreten siehst. Das sich im Topfuntersetzer ansammelnde Wasser sollte nach etwa einer Stunde weggeschüttet werden. Pflanzen mögen eine leichte Dusche und kein Vollbad! 

2. Austrocknen vermeiden

Man sollte Pflanzen allerdings auch nicht austrocknen lassen. Das führt zu Stress, der wiederum Wurzelschäden verursachen kann. Zu den Anzeichen für Austrocknung gehören braune oder eingerollte Blattränder oder das vorzeitige Abfallen von Blättern. Zudem kann man an lockerer oder rissiger Erde erkennen, ob die Zimmerpflanze gegossen werden muss.

3. Gute Drainage

Blumentöpfe sollten immer Wasserablauflöcher haben. Wenn dann noch unten im Topf eine Lage (Blähton oder) Kieselsteine das Gießwasser durchlaufen lässt, werden die Wurzeln nicht ertrinken. Eine schlechte Drainage hält zu viel Wasser im Topf, was zum Verfaulen der Wurzeln führen kann.

4. Die richtige Menge an Licht

Prüfe bereits beim Kauf das Pflegeschildchen der Pflanze. Denn du solltest wissen, ob deine Pflanze Sonne, Halbschatten oder Schatten benötigt! Wenn die Blätter blass oder schmal sind, könnte das ein Anzeichen für Lichtmangel sein. Rücke sie nach und nach näher an eine Stelle mit mehr Sonne.

 

TIPP: Bei sonnenhungrigen Zimmerpflanzen empfiehlt es sich, sie gelegentlich ein wenig zu drehen, damit ihr auf die Sonne ausgerichteter Wuchs rundum gleichmäßig erfolgt.

5. Spritzen, besprühen und benetzen

Während einige Zimmerpflanzen es lieben, besprüht zu werden, mögen andere das gar nicht. Im Allgemeinen mögen es tropische Pflanzen sehr, regelmäßig besprüht zu werden. Beliebte tropische Pflanzenarten, die du besprühen solltest, sind: Glanzkölbchen, Anthurien, Orchideen, Fittonien, Palmen, Farne, Philodendren, Friedenslilien und der Duftende Drachenbaum.

6. Das Blattwerk sauber halten

Wir geben es vielleicht nicht gerne zu, aber Staub sammelt sich überall in unserem Zuhause an – auch auf den Blättern von Zimmerpflanzen. Staub blockiert Licht und kann Insekten einen Lebensraum bieten. Es ist daher eine gute Idee, deine Zimmerpflanzen – genauso wie deine Wohnung – abzustauben. Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab.

7. Die richtige Größe des Blumentopfes

Zimmerpflanzen befinden sich üblicherweise schon beim Kauf in einem Blumentopf. Wenn dieser jedoch eine schlechte Drainage hat oder zu klein ist, kann es erforderlich sein, die Pflanze umzutopfen. Normalerweise sollten Pflanzen ungefähr alle 18 Monate umgetopft werden, je nachdem wie schnell dein grüner Freund wächst. Einige langsam wachsende Pflanzen können im gleichen Topf bleiben und brauchen nur frische Erde. Frische Blumenerde sorgt für mehr Nährstoffe!

 

Freue dich auf glückliche, gesunde Zimmerpflanzen! Halte dich bei der Pflege deiner Zimmerpflanzen an diese allgemeinen Tipps, aber beachte auch die jeweiligen Pflegeschildchen an den verschiedenen Pflanzen. Dann sehen deine Zimmerpflanzen immer prächtig aus.

 

Du möchtest auch deine Pflanzen im Freien gedeihen lassen? Dann schau dir unseren Artikel zu diesem Thema hier an.

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